Ein Kindermord in Eickelborn

In den 80ern und frühen 90ern gab es aus dem Maßregelvollzug Eickelborn heraus insgesamt 3 Morde und 3 Mordversuche.Der erste war um 1985 der Mord an einem zwergenhaften Anstaltsinsassen durch einen forensisch Untergebrachten.Dann folgte ca.1987 der Mordversuch an einem Pfleger (siehe Original Buchtext).Danach 87 oder 88 der versuchte Mord des vierfachen Frauenmörders an einer kanadischen Touristin im Intervity nach Frankfurt(er war auf Freigang auf Reise zur Mutti).Dann der Kindermord 1990,um den es in diesem Text geht.Dann die versuchte Tötung einer Krankenschwester.Und „abschließend“1994 um einen weiteren Kindermord durch einen Anstaltsinsassen auf Freigang (dazu findet sich auch ein wenig im Original-Buchtext.Wie auch zur versuchten Tötung zu Lasten der Schwester,verursacht durch „fortgebildete“Pfleger,die in ihrer Überstudiertheit nicht bis 16 zählen konnten und somit übersahen,daß Nr.16 nicht im Wachtrakt eingeschlossen war.Außerdem berichte ich da über weitere Vergewaltigungen an Schwestern/Erzieherinnen).

Nun zum 1990er Kindermord.

Herbst 1990 ermordete mein ehemaliger Zimmergenosse Herbert E. im „Trotzbachhaus“ – Forensik Maßregelvollzug forensische Psychiatrie Eickelborn / heute LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt – ein Mädel im Nachbarort Benninghausen .Warum?Er entwickelte vermutlich Mordfantasien,weil er Terror/Prügel seiner Mitinsassen nicht mehr aushielt. Ich war nur bis Mitte 89 da,das „sich-auseinandersetzen“mit Mitpatienten gehörte wohl zum damaligen,den E. völlig überfordernden Therapiekonzept.

Natürlich war das Konzept „Lernen Sie,Sich mit ihren Mitpatienten auseinanderzusetzen,auf sprachliche Auseinandersetzung angelegt. Nur hielten sich viele nicht daran,und E. war nicht in der Lage,die erlittene Gewalt den Therapeuten zu kommunizieren. Durch Inkonsequenz und Arroganz-er versuchte einerseits,bei den Kloppeteien mitzumachen,nervte die Therapeuten andererseits durch Auftritte als „Hilfstherapeut“ in Anzug und mit Aktenkoffer auf Fachtagungen-brachte er die Therapeuten gegen sich auf.

So wie ich das sehe,war E. sowohl für die Therapeuten als auch Patienten der Stationssündenbock,wobei er sich durch Unfähigkeiten bei der Stationsarbeit gepaart mit seinem besserwisserischen Auftreten fortlaufend aufs neue qualifizierte.Eine gefährliche Situation auch für mich,denn hätte ich seine Not den Therapeuten(damit sind gemeint der stationsleitende Heilpädagoge und das Pflegepersonal) mitgeteilt,
wäre mir das meiner Meinung nach als narzisstisch motivierte Einmischung negativ ausgelegt worden. Also habe ich die gegen E. gerichtete Gewaltatmosphäre toleriert-unschön und strafbar von mir und sicher auch von mir aus heutiger Sicht abzulehnen-und bin für diese abzulehnende Schlauheit schnell beurlaubt worden.
Ich vermute, daß die Gewalt nach meiner Beurlaubung Mitte 89 noch zugenommen hat ,Mordfantasien in E. auslösten,die dann im Herbst 90 zum tragischen Mord führten.Zynismus siegt: durch mein nicht nur in diesem Fall unmoralisches und abzulehnendes Verhalten wurde ich entlassen.Und ein Mädchen ermordet.
Das uns Patienten meiner Erinnerung nach immer wieder kommunizierte „Auseinandersetzungskonzept“ eignet sich halt meiner Ansicht nach nur für intellektuell und auch emotional einigermaßen befähigte Leute.Kurios,daß ich als genereller Kritiker jeder Straftätertherapie hier sagen muß: das Konzept des Trotzbachhauses mit seinem „Konfliktdiskurskonzept“ (meine Beschreibung des Therapiestils dort)
ist die einzige Therapie,die mir etwas gebracht hat.In starker und intensiver Verdichtung konnte man im Leben zwangsläufig auftretende Konflikte im Zusammenleben erfahren und einen „Diskursstil“ zur Bewältigung erwerben. Ermöglicht wurde das vor allem durch das extreme Engagement des Heilpädagogen,der auch wenn nötig nachts zu Konfliktgesprächen erschien.
Auch den Heilpädagogen habe ich natürlich belogen,er war meiner Ansicht nach ein Dogmatiker ohne die für das praktische Leben nötige Flexibilität. So bin ich gleich in meinen ersten Tagen im Trotzbachhaus furchtbar mit ihm aneinandergeraten,weil ich laut ihm meinem Arbeitgeber nichts über meine Straftat sagen durfte. War völlig schwachsinnig,weil dieser Arbeitgeber ja explizit einen forensischen Patienten angestellt hatte.
Also habe ich dem Heilpädagogen einen Brief geschrieben,mich für meine irrige Ansicht,dem Arbeitgeber auf dessen Nachfrage Auskunft über meine Straftat geben zu wollen,entschuldigt..Das fand er wiederum toll meiner Erinnerung nach(Lügen,die ihr Weltbild bedienen,finden Therapeuten ja immer toll). Aber alles in allem ist der Heilpädagoge für mich als der einzige Therapeut in meiner Zeit rübergekommen,der den Patienten wirklich weiterhelfen wollte.
Und nicht nur ihrer eigenen Selbstinszenierung als Gutmenschen,mein Eindruck von fast allen anderen Therapeuten.Deshalb ist besonders tragisch,daß der Heilpädagoge meiner Meinung nach die Grenzen seines Konzepts nicht erkannt hat und damit nicht die Not von E. , die diesen meines Erachtens zum Mord motiviert hat.
Zur Entschuldigung des Heilpädagogen muß man aber sagen,daß er sich meiner Erinnerung nach vielfach beklagt hat,von der Klinikleitung Patienten „aufgedrückt“ zu bekommen,die noch nicht reif seien für sein Therapiekonzept. Meines Wissens bezog er sich da nicht auf den E.,sondern auf jemand anderen,der dieses Mißtrauen später auch „voll gerechtfertigt“ hat: dieser Patient brannte nämlich das Trotzbachhaus nieder.
Fazit :Straftätertherapie funktioniert nicht,gäbe es sie nicht sondern Langzeithaft á la USA,würde das Mädel aus Benninghausen noch leben.
Zum besseren Verständnis: das Trotzbachhaus war in den späten 80ern bis in die 90er ein offenes Haus der forensischen Klinik, in dem vor der Entlassung stehende Patienten weitgehend selbstständig leben sollten, therapeutisch eben begleitet vom Heilpädagogen und einer nächtlichen Pflegebereitschaft und einer halben Pflegestelle tagsüber.
Es war ein kleines Doppelhaus, es gab also zwei Wohngruppen zu je 4 bis 6 Patienten. Ich möchte hier nochmal deutlich machen: sowohl den Mord des E. am Mädel als auch die Prügel, die der E. von den Mitpatienten bezog als auch mein diesbezügliches Schweigen gegenüber den Therapeuten bewerte ich negativ und lehne ich natürlich ab.
Die “ richtigen Prügel“ setzte es für den E. natürlich in Abwesenheit der Therapeuten, ich erinnere den Sonntag, an dem ich während der Vorbereitung des Mittagessens von den in der ersten Etage gelegenen Wohnräumen schreckliche Schreie des E. hörte, weil der ihn schwerpunktmäßig malträtierende “ Kamerad“ ihn in einen Schrank gestopft hatte und ihm auf die Innereien schlug.
Der E. war leider etwas suboptimal intelligent, er konnte sich zwar befreien, rannte zum Pflegerzimmer und schlug verzweifelt an die Tür. Etwas intelligenter, hätte er realisiert, daß wir am Sonntag tagsüber ganz allein im Haus waren. Der Schläger kam ganz lässig die Treppe runter, schnallte sich gemächlich den Gürtel ab, um den E. weiter zu vermachen, ließ dann aber für diesen Moment von ihm ab.
Wie schon oben gesagt: sein Leid vermochte der E. nicht zu kommunizieren, im Beisein der Therapeuten sagte er zwar, daß er verhauen werde, fing dabei aber gleich an, selbst leichte Schläge an die “ Kameraden“ zu verteilen. Die sich das natürlich grinsend gefallen ließen, weil sie merkten, daß die Therapeuten wegen der Eitelkeit/ Verdrängung des E. das wahre traurige Ausmaß der Prügel nie erahnen würden.
Mein Eindruck von den Therapeuten sowohl auf dieser als auch auf anderen Stationen war, das man über Gewalt zwischen den Patienten gar nicht so viel wissen wollte, hätte man sich doch so das tolle humane Therapiekonzept selbst schlecht gemacht. Wie gesagt, mein Eindruck der Therapeuten aus den 80ern, sie werden es vermutlich anders sehen.
Was hat sich geändert in den fast 25 Jahren, seit ich dort nicht mehr Patient bin? Bis in die zweite Hälfte der 90er habe ich regelmäßig Patienten besucht, seitdem war ich nur noch wenige Male da, seit rund 10 Jahren nicht mehr auf dem Anstaltsgelände, das ja inzwischen einer Festung gleicht, die von Besuchern nicht mehr ohne weiteres betreten werden kann.
Die baulichen Veränderungen deuten es an: das Klima in der Anstalt- alles nur mein persönlicher Eindruck- ist deutlich strenger geworden. Ich vermute, daß sich dadurch auch das Gewaltklima in der Anstalt selbst deutlich reduziert hat. Von 85 bis 94 gab es ja die oben aufgelisteten Morde und Mordversuche aus der Anstalt heraus und auch in der Anstalt selbst.
Nur damit keine Beunruhigung aufkommt: der E. ist nach der Tat rasch als Täter ermittelt und abgeurteilt worden. Und zumindest zu meiner Zeit,vermutlich auch unmittelbar vor der Tat war ihm nichts dahingehend anzumerken,daß er einen Mord plante.

 

 

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Das Versprechen – Erste Liebe lebenslänglich Eine Filmkritik

Um 1990 herum las ich in einem älteren englischsprachigen Readers Digest Heft die Geschichte eines College-Paares,das die Eltern der jungen Frau ermordet hatte und nach einer Flucht um die halbe Welt in England gefaßt wurde.Sie war schon in die USA ausgeliefert,er war noch in England.Es gab Briefe,in denen beide etwas verklausuliert die Tat planten. In den 90ern blätterte ich bei einem Buchladenbesuch durch die deutsche Ausgabe vom true-crime-Buch Beyond Reason,erfuhr, daß sie verurteilt sind. In den Nullerjahren entdeckte ich im Internet eine Webseite von Jens Söring mit Hinweisen auf ein religiöses Buch,was er verfaßt hatte.“Er versucht es auf die Religionsmasche“,dachte ich mir.Mit Manipulationsmaschen,um aus dem Knast zu kommen,kenne ich mich bekanntlich aus.                       Nebenbei: auch bezüglich den USA glaube ich nicht an die Wirksamkeit der Religionsmasche,denn im dortigen Christentum vergibt Gott,nicht aber der Mensch.Hat Hochbegabten-Stipendiat Jens nach etlichen Jahren auch erkannt und ist nun wieder ungläubig…
Natürlich hat mein eigenes Delikt bewirkt,daß mir der Fall seit der Readers Digest Lektüre vor über 25 Jahren im Gedächtnis blieb.
2011 entdeckte ich auf youtube einige Dokus über den Fall und Jens‘ Blog,was seinerzeit noch eine Kommentarfunktion hatte.
Ich schrieb einige Kommentare dahingehend,daß er so unschuldig nicht sein könne,schließlich verwirkten seine Briefe die Beihilfe zum Mord per psychischer Beeinflussung. Meine Kommentare wurden von den Administratoren auch freigeschaltet,bis dann auf Abweisung aus Virginia meine Kommentare zuerst blockiert wurden und nach wenigen Tagen die ganze Kommentarfunktion abgeschaltet wurde. Ich habe dann noch einige Leserbriefe zu Zeitungsartikeln über den Fall verfaßt.Daraus erwächst die zweifelhafte Ehre,daß ich bis heute auf der Jens-Webseite als einer seiner „Stalker“gelistet bin.
Zum Film:Ich besuchte die Vorstellung im Potsdamer Thalia am 30.10.2016, beide Regisseure kamen nach dem Ende der Vorstellung dazu ,erklärten einige Hintergründe und beantworteten Fragen.
Ich setze bei dieser Filmkritik voraus, daß der Leser mit dem Fall durch die Webseite zum Film http://das-versprechen.de/der-film/ einigermaßen vertraut ist, somit verzichte ich darauf, die ganze Story hier noch einmal zu erzählen.
Mein Fazit:Eine der bestgemachten Dokus,die ich gesehen habe. Das sage ich,obwohl oder gerade weil sie auch eine der besten manipulativen Dokus ist,gleichzeitig aber auch eine der aufklärerischsten.
Eine Kleinigkeit vorweg: ich war Jahrzehnte nicht mehr im Kino,sehe Filme normalerweise nur auf einem Billig-Laptop und erinnere kinotechnisch auch eine gewisse Körnigkeit. Deshalb weiß ich nicht,ob eine derartige gestochen scharfe Bildqualität wie bei dieser Doku inzwischen normal ist.
Das ist aber nur ein Nebenaspekt.Der Film lebt von der Qualität der Kameraführung,dem Originalmaterial des Gerichtsprozesses,dem Jens-Interview,den Protagonisten.Und natürlich vom Zusammenschnitt des ganzen im Sinne der Grundaussage des Films: sie hat die Morde begangen,und zwar nicht allein,sondern mit Hilfe mehrerer Typen,die auch namentlich genannt werden.Das wird nicht ganz so direkt gesagt im Film,es ist aber die Schlußfolgerung,die der Zuschauer zieht und wohl auch ziehen soll.Eine zweite Grundaussage des Films:in Virginia sollte und soll der sexuelle Mißbrauch durch die Mutter an ihr vertuscht werden.Letzteres halte ich für absolut wahr,hier zeigt der Film seine aufklärerischen Qualitäten,wenn auch die Filmemacher damit wiederum eine manipulative Absicht verbinden:dem Jens Söring das Tatmotiv abzusprechen.
Der Film beginnt mit einer hypnotisch wirkenden Autofahrt durch dunkle virginianische Wälder, unterlegt mit mit der Musik “ I put a spell on you“, gesungen von Annie Lennox. Dieser “ Spell“ läßt den Zuschauer nun nicht mehr los, wenn im Wechsel Jens spricht, wir die Originalaufnahmen aus dem Prozeß sehen mit Jens und Elizabeth sowie Interviews mit den anderen Protagonisten, in der Hauptsache Jens-Unterstützer.
Ein Mann sticht hervor: der Detektiv Dave Watson.So in der zweiten Hälfte des Films hatte ich zeitweise das Gefühl, eine Folge der von mir sehr geschätzen Serie Magnum P.I. zu sehen.Optisch entspricht der Detektiv zwar mehr Bruce Willis, aber sein Verhalten, seine Haltung beim Ermitteln ist Magnum-artig. Pausenlos läuft er vor verschlossene Türen.Ruft er an, wird aufgelegt, eine Uni-Professorin( Psychologin!) droht mit der Polizei, sollte er nochmal kommen. Ähnlich dem fiktiven Magnum, bleibt er darob völlig gelassen, als hätte er das alles so erwartet.Überall hinterläßt er seine Visitenkarte, oft in den Spalt der Eingangstür geklemmt. Der Typ hat Stil, ein Herr fragte in der anschließenden Diskussion die Regisseure, ob der gecastet sei, der Detektiv habe eine Wirkung wie ein Hollywood-Schauspieler. Beide Regisseure versichteren glaubwürdig: nein, der ist einfach so.
Anders als Magnum, der als fiktiver Detektiv ja letztlich immer Erfolg hat, bleibt Watson am Ende erfolglos. Interessante Zeugen, potentielle Tatverdächtige sind entweder verstorben oder wollen nicht reden. Der Erfolgseffekt könnte aber mit der Ausstrahlung des Films kommen, nicht zuletzt, weil Watson’s unbeirrbarer Stil Nachfolger inspirieren könnte. Einen Detektiv kann man vom Campus weisen, aber was machen die Psychologie-Professorin und der Herr mit der Haartolle, wenn ihr Umfeld mal ein paar Fragen hat oder ’ne Menge Hobbydetektive plötzlich aktiv wird? Einzig der verstorbene Drogenhändler ist da fein raus…
Eine der Kernszenen des Films zeigt den Richter Sweeney zusammen mit seiner Frau beim Betrachten der Prozeßvideos.
Diese Szene mit dem Richter und seiner Frau zeigt, zu welchen Verwerfungen die vordergründig erfolglose Detektivarbeit in der Virgianischen Gesellschaft noch führen könnte. Aus dem kleinen Vortrag von Frau Steinberger und Markus Vetter nach dem Film und einigen sonstigen Interviews mit den beiden weiß ich, daß dieser Film überhaupt nur durch unglaubliche Zufälle in dieser Form möglich wurde. Das Jens-Interview ist das letzte, das Jens in seinem Gefängnis geben durfte, heute gelten neue Regelungen, die das verbieten. Das komplette Filmmaterial des Jens-Prozesses verdanken die Autoren der Freundschaft des heutigen Eigentümers des Haysom-Hauses mit dem Richterehepaar. Und so gewährte Richter Sweeney dem absolut nett und harmlos wirkenden Regisseurpaar Steinberger/Vetter die Möglichkeit, ihn und seine Frau beim Betrachten der Videos zu filmen- normalerweise lehnt er wohl Interviews mit deutschen Medien ab. Und auch hier sollte es kein Interview sein, wie Vetter/ Steinberger bei der Nachbesprechung schilderten. Der Richter hatte nur zugestimmt, beim Betrachten der Videos mit seiner Frau gefilmt zu werden. Doch dann passierte es: die Frau von Sweeney fing an zu reden. Und war kaum mehr zu bremsen. Es habe ja Gerüchte gegeben, wiederholte sie mehrfach, bis sie von ihrem Mann gestoppt wurde mit dem Hinweis, diese Gerüchte seien nicht wahr.
Bei der Nachbesprechung kam die Frage an die Regisseure, warum sie dann nicht aggressiv nachgefragt hätten. Beide erläuterten, das sei nicht ihr Stil. Der Aggressionsstil würde auch eher Türen verschließen statt öffnen. Und die Szene mit dem Richter und seiner Frau sei doch selbsterklärend.
Ich sehe das genauso. In manchen Situationen, wenn der “ Gegner“ am eigentlich längeren Hebel sitzt und man selbst keine Machtposition hat, eröffnet die Freundschafts-Methode á la NLP-Pacing Einblicke, die man mit dem Aggressionstil nie erreicht hätte.
Mir gefällt die Doku sicherlich auch deshalb, weil ich ja selbst ein Troll und Querkopf bin, der diese Neigung wenn nötig gern auch verdeckt auslebt, getarnt hinter meiner schüchternen und im Umgang etwas tolpatschigen Fassade. Die Regisseure sind nicht tolpatschig, aber dafür so harmlos-nett im Umgang bei gleichzeitig größter planerischer Hinterfotzigkeit,daß ein Ricky Gardner wohl meinte, mit seinem Routineprogramm hier auch in der 51. Billigdoku souverän zu erscheinen. Auch auf ihn warten wohl ein paar unangenehme Fragen, insbesondere nach dem FBI-Profil, dessen Existenz er gegen die Erinnerung des Profilers Sulzbach und seines Kollegen Chuck Reid leugnet. Vielleicht nutzt er die 400 Dollar, die er nach Auskunft der Regisseure als einziger Protagonist für sein Mitwirken verlangte, für einen kleinen Erholungsurlaub fern von Virginia, wenn es da unter den Stützen der Gesellschaft unruhig wird. Trotz gänzlich anderer Bewertung des Falls-dazu gleich: allein die Vorstellung, daß diese verlogenen Mißbrauchseliten in Virginia etwas durcheinanderkommen, gefällt mir außerordentlich.
Zur Bewertung des Falls: was dort wirklich passierte, wissen nur die Beteiligten. Alle Beweismittel-bis auf die Briefe- in dem Fall sind beliebig interpretierbar und helfen deshalb nicht weiter. Für mich ist aber auch nicht so wichtig zu wissen, wer genau wie genau die Eltern umgebracht hat. Mein Ausgangspunkt, mich 2011 wieder mit dem Fall zu befassen, waren die “ Ich bin unschuldig“-Behauptungen von Jens. Für Unschuldige setze ich mich gerne ein, wenn ich aber vom “ Unschuldigen“ offensichtlich belogen werde, bin ich verärgert -und der Troll in mir erwacht.
2011 wurde ich auf seinem Blog gelöscht, weil ich auf die Briefe, die Beweis-und Tatmittel einer Beihilfe zum Mord sind, hinwies. Und vor allem auf die Stelle,die Jens in seinen Schriften immer ausläßt, in der er die von ihr erwähnten Einbrüche im Wohnumfeld der Eltern sinngemäß mit “ Es wird noch einen Einbruch geben aber dann…“ kommentiert. Juristisch gesehen sind auch Andeutungen Aussagen, in einem Briefwechsel, in dem sie mehrfach Mordwünsche äußert, ist das für mich eindeutig die Beihilfe zum Mord per psychischer Stimulation, wie sie unser deutsches Strafrecht kennt. Unerheblich, ob sie schon tatentschlossen war- jede Bestärkung eines Tatentschlusses verwirkt die Beihilfe. Unerheblich, ob sie andere anstiftete- dann ist es Beihilfe zur Anstiftung.
Und damit ist für mich die Frage nach Jens‘ nicht nur moralischer Schuld- welcher „Freund“ stimuliert eine Mordfantasierende noch-sondern auch nach seiner strafrechtlichen Schuld hinreichend beantwortet und ich will mich sicher nicht für ihn einsetzen. Im Extremfall mag er physisch mit der Tat nichts zu tun haben( ich glaube das eher nicht): egal , er ist psychischer Beihelfer und damit schwerst moralisch und juristisch schuldig.
Bezüglich der Bewertung der Indizien, auch der neuen DNA-Beweise, bin ich mir übrigens keineswegs so sicher wie Frau Steinberger. Das Blut kann z.B. durch einen Spurensicherer verunreinigt sein, so daß die “ fremde DNA“ vielleicht sogar die von Ricky Gardner ist…
Ich wundere mich sowieso, daß man keinen Vaterschaftstest bezüglich der DNA mit der ja vorliegenden DNA von Elizabeth macht, dann könnte man die Opfer-DNA klar zuordnen.
Aber nochmals: angesichts der für mich erwiesenen Beihilfe per psychischer Stimulation ist das alles unwichtig für die Frage, ob Jens Engagement verdient.
Erfreulicherweise sagte Frau Steinberger trotz insistierender Fragen aus dem Publikum, daß sie letztlich nicht wisse, ob Jens unschuldig sei. Sicher sei für sie nur, daß die Tat wegen der DNA nicht so begangen sein könne, wie er es gestand. Wie gerade ausgeführt: selbst das sehe ich anders.
Aus dem wenigen, was ich über den Film und sonstige Literatur über den Briefwechsel zwischen Jens und Elizabeth weiß, habe ich übrigens den Eindruck, daß er sie mindestens so stark stimliert hat wie sie ihn. Denn was sucht eine verunsicherte Frau? Einen starken Mann, der ihr sagt, wo es lang geht. In diesem Fall bestärkte er sie in der schon eingeschlagenen falschen Richtung.
Frau Steinberger ist sicher nicht verunsichert, dennoch habe ich den Eindruck, daß sie die journalistische Neutralität inzwischen verlassen hat.Warum auch immer: he put a spell on her.

Zum Widerstand

Ich bin Sklave und Rebell von meinen Grundneigungen her. Sklave, wenn übergeordnete Autoritäten aus meiner Sicht vernünftige Dinge bestimmen, selbst wenn das mit ( erträglichen)Nachteilen für mich verbunden ist.

Rebell, wenn mir die Autoritäten dummdreist erscheinen, mit ihren Anordnungen ihre propagierten Ziele eher konterkarieren.Zusätzlich bin ich sicher noch mehr, Erkenntnissucher zum Beispiel, was mich zur Analyse der Widerstandskultur motiviert.

Erkenntnisse zur Kultur des Widerstands:

Es geht zuerst einmal um eine innere Haltung der “ Autoritätsprüfung“, die dann gegebenenfalls bei vorliegen einer gefühlten Widerstandslage zur tieferen Analyse des Gegners und zur eigenen Lage führt. All das dringt noch nicht nach außen, muß es auch je nach Lage nicht. Manchem Widerständler mag auch die innere Analyse des Gegners genügen, unabhängig von äußeren Möglichkeiten des Widerstands.Schon dieser “ innere analytische Widerstand“ wird sich übrigens indirekt in der äußeren Kommunikation äußern, in Fällen eines starkt repressiven Systems( Stalinismus) ist dann eine aktive Legendierung dieses indirekten Widerstandsausdrucks erforderlich. Beispielsweise mittels Selbstdarstellung als „nervöse Persönlichkeit.“. Sonst kann schon dieser innere Widerstand gefährlich werden.

In der Regel wird der Widerständler natürlich seinen Gegner stören wollen, viele- und das kann problematisch sein- wollen ihn auch besiegen, überwinden. Problematisch deshalb, weil bis auf stalinistische Extremrepression der Widerständler seine Neigung aus innerpsychischen Gründen mindestens so stark braucht wie die äußeren Umstände vielleicht veränderungswürdig sind. Wem das nicht bewußt ist, verliert mit dem Gegner seinen Lebenssinn, wer das erkennt, kann leicht auf einen neuen Gegner umschalten oder sucht sich einen Dauergegner, in meinem Fall ist das die forensische Psychiatrie. Viele DDR-Oppositionelle sind durch äußere Umstände( Repression, aber nicht extrem, so daß sie zum Widerstand verführt wurden) zum Widerständler geworden, ohne es von der Persönlichkeit her zu sein. Das führt- mein Eindruck-nach dem Wegfall des Gegners zum Sinnverlust und auch zur Trauer über verpasste Karrierechancen, wenn er sieht, daß die Stasis karrieretechnisch in der Bundesrepublik an ihm vorbeiziehen, gute Renten bekommen während er selbst mit Haftschäden rumlaboriert. Der echte Widerständler dagegen ist bei allem Frust über Haft und schlechte Lebensbedingungen letztlich froh und glücklich, den Widerstand gelebt zu haben.Und ihn in neuen Varianten, möglicherweise mit neuen Gegnern, weiterzuleben.

Strategien und Taktiken des äußeren Widerstands von vorsichtiger Kritik bis hin zum Guerillakampf finden sich zahlreich in schöngeistiger  Literatur( Ernst Jünger), politischer (Geheimdienst-)Literatur ( Sun Tsu,  Kautilya, Machiavelli, Guicciardini)und geschichtsanalytischen Werken, beispielsweise über den Widerstand in der DDR.Gerade im zeitlichen Abstand zeigen sich wiederkehrende Grundprinzipien des Widerstands, die man an die eigene Zeit, die gegenwärtige Technologie anpassen kann. Im neuen Buch von Peter Wensierski über jugendliche Revolutionäre in Leipzig zeigt sich beispielsweise ein Vorläufer von Wikileaks: die haben die Stasimitarbeiter mit einem Teleobjektiv heimlich porträtiert und mit einem Tonbandgerät die eigene Vernehmung mitgeschnitten.

Ich selbst mit meinem Lügenverhalten im Maßregelvollzug bin ein Beispiel für die Kombination des vordergründig rein inneren Widerständlers, legendiert als etwas dummer Musterpatient(der servile “ dumme Juro“ aus Krabat war einer meiner literarischen Vorbilder) mit einem nur für mich als widerständig wahrzunehmenden äußeren Resultat, der lügenbedingten Entlassung .Und dem äußeren Widerstand, der Publikation darüber seit 15 Jahren. Schon seinerzeit während meiner Forensikzeit.  hatte ich diese Publikation  angedacht.  Publikation über Widerstand ist selbst ein Klassiker des Widerstands, DDR-kritische Autoren wie Wensierski werden meines Erachtens unterschätzt hinsichtlich des dadurch stark mitbedingten Zusammenbruchs der DDR.

Als “ echter Widerständler“ habe ich dabei überhaupt kein Problem damit, daß die forensische Psychiatrie anders als die DDR zumindest in absehbarer Zeit nicht zusammenbrechen wird und meine gesellschaftliche Resonanz heute gleich Null ist. Ich genieße einmal die Provokation und weiß dann aus meiner Beschäftigung mit Geschichte, daß in ferner Zukunft meine Berichte und Analysen auf außerordentliches Interesse stoßen müssen, denn außer von mir gibt es nichts auf eigener Erfahrung basierendes  kritisch-analytisches zum Thema Straftätertherapie im 20./21.Jahrhundert.

Und als echter Widerständler habe ich auch überhaupt kein Problem mit der stärker werdenden Repression in der Bundesrepublik, Stichwort Heiko Maas und das Netzwerkdurchsetzungsgesetz – NetzDG. Ganz im Gegenteil,meine widerständige Fantasie fühlt sich beflügelt. Die Vorstellung, daß Heerscharen von Gefrusteten ihre Freiheit auf vk.com entdecken könnten, ist da nur der Anfang.

 

 

 

 

 

Vor fast zwei Jahren

Forensikblog: März 2007

starb meine Mutter. Daß die Erbabwicklung bis heute noch nicht beendet ist, bestätigt mir, daß in Deutschland nichts mehr in Ordnung ist. Das Amtsgericht in Bielefeld ist nach eigenen Angaben so überlastet, daß es sich mit meinem Antrag auf Erstellung eines Erbscheins nach meinem Vater (Mutter war nur Vorerbin) immer noch nicht beschäftigen konnte. Der Antrag stammt aus 08/2006, ist jetzt also ein 3/4 Jahr alt. Ein Jahr lang, nämlich von April 2005 bis zum April 2006 dauerte die Ausstellung eines Erbscheins nach meiner Mutter. Den gab es in der Form, daß ich sogenannter unbefreiter Vorerbe bin. Das bedeutet: ich bin nur eine Art Verwalter des ganzen, habe aber kaum eigene Rechte, vor allem keine Veräußerungsrechte für eerbte Häuser. Da ist die Pleite Ende 2007 absehbar, zumal das Erbe ja auch nicht zu knapp aus “ ergänzenden “ Schulden besteht. Fachanwälte für Erbrecht habe ich natürlich konsultiert. Einer verziert seine Briefköpfe und Internetseiten mit einem Einhorn und behauptet, einziger Fachanwalt für Erbrecht in Ostberlin zu sein, mit toller Kanzlei in Berlin-Mitte. Trotz Einhorn jedoch hielt er die von mir gewünschte nochmalige Analyse des Testaments nicht für nötig und wollte mir stattdessen mehrere tausend Euro für die Beantragung einer „Pflegschaft fuer einen unbekannten Nacherben abnehmen. Gottseidank habe ich im Herbst 2006 nochmal mein loesemittelvergiftetes Gehirn gemartert und mir selbst einen BGB Kommentar zugelegt.Darin fand ich den Paragraph 2137 , der Ausfuehrungen zur befreiten Vorerbschaft macht. Formulierungen derartiger Art und Weise finden sich im Testament. Das habe ich der zustaendigen Erbschaftsrichterin im November 2006 mitgeteilt. Bis jetzt hat sie noch nichts entschieden, motiviert mich zu Erinnerungsanrufen( ja ja, rufen Sie mich ruhig an, ich muss mir das jetzt wirklich mal ansehen). Sehr wahrscheinlich hat sie im November schon meine Eingabe gelesen und weiss jetzt nicht, wie sie sich aus der Affaere ziehen soll. Denn als alter Knacki bin ich Hobbyjurist genug um zu erkennen, dass ich in der Sache recht habe. Was aber keinesfalls heissen muss, dass ich recht bekomme. Freitag steht der naechste Anruf an. Es bleibt spannend.

Stalking

Forensikblog: März 2007

Heute im Sat1-Frühstücksfersehen berichtet die Moderatorin Annika Kipp darüber, daß sie ganz schlimm verfolgt werde von einem “ Fan“.
Stalking ist sicher eine ernste Bedrohung fürBetroffene. Wenn es sich bei dem Opfer aber um eineJournalistin aus dem Boulevardmedienbereich handelt,taucht die Frage auf, in wieweit die vom Medium aufgebaute Scheinwirklichkeit hinsichtlich der Nähe zu Moderatoren und Prominenten die Stalkerpersönlichkeit erst anlockt. Auch habe ich in diesem Fall den Eindruck , daß die Belästigung kein täglicherDauerterror mit persönlichem Erscheinen war, sondern aus öfter mal geschriebenen sms bestand. Sich hier als dauergeängstigtes Opfer zu präsentieren, verharmlost meines Erachtens die echten Stalking-Fälle hilfloser,weil geldloser Privatpersonen.

Anleitung zur Abwehr von Stalking

Ich habe vor vielen Jahren( ca. 2005, geistert in verschiedenen Versionen durchs Internet, ich selbst habe diese Version als Kommentar zu einem Text im Faz-Blog Deus ex Machina gepostet) mal einen erfahrungsbasierten Text zum Umgang mit dem Stalkingphänomen geschrieben.
Stalking, also das systematische Verfolgen und Belästigen anderer Menschen zwecks Einschüchterung und seelischer Unterdrückung, scheint ein Modethema geworden zu sein. In den 80er und 90er Jahren sah das noch ganz anders aus. Das Thema war in der Öffentlichkeit nur insoweit vorhanden, als daß Juristen und Psychologen die Schilderungen von Opfern entweder als eingebildet-wahnhaft ansahen oder aber ihnen unterstellten, durch eigenes Fehlverhalten den Verfolger zu seinem Tun zu stimulieren. Entsprechend verächtlich wurden die Opfer des Stalking in der Presseöffentlichkeit dargestellt.
Inzwischen hat sich das geändert, Presse-und Buchveröffentlichungen schildern das Phänomen aus der Opferperspektive und allerlei Rechtsanwälte und Psychologen geben Ratschläge, wie als Opfer am besten mit der Situation umzugehen sei.
Auch der Gesetzgeber ist mit dem Thema beschäftigt. Seit 2002 gibt es die Möglichkeit, im Rahmen des Gewaltschutzgesetzes eine strafbewehrte Verfügung gegen Stalker zu erwirken Diese Möglichkeit ist aber wohl gegen überzeugte Stalker eine stumpfe Waffe, weil die Richter die Geldbußen bei Übertretung einer Verfügung so niedrig ansetzen, daß ein finanziell einigermaßen flüssiger Stalker diese Geldbußen aus der Portokasse bezahlt. Eine im Gewaltschutzgesetz als Möglichkeit vorgesehene Haftstrafe von maximal einem Jahr wird ein Gericht sicher nur nach mehrjährigem Stalking verhängen. Bis dahin sind Nerven und Geldbeutel des Opfers eines hartnäckigen Stalkers ruiniert. Ein nicht so stark auf das Opfer fixierter Stalker wird sich jedoch von Gerichtsterminen beeindrucken lassen, so daß das Gesetz nicht ganz sinnlos war, zumal mittels dieses Gewaltschutzgesetzes das Thema Stalking auch Eingang in die Welt der Justiz gefunden hat. Insofern stellt es einen Zwischenschritt dar zwischen der früher praktizierten Ignoranz gegenüber dem Thema und der für die kommende Legislaturperiode zu erwartenden Ergänzung des Strafgesetzbuchs um einen als Gesetzentwurf schon vorliegenden Antistalkingparagraphen.
Bis dahin bleibt die Abwehr von Stalkern mit den Mitteln des Zivilrechts ein mühseliges, nervenaufreibendes und auch kostspieliges Unterfangen, welches sich ein Geringverdiener gar nicht leisten kann. Volkmar von Pechstaedt, ein auf Stalkingfälle spezialisierter Rechtsanwalt, sagt auf seiner Homepage unmißverständlich, daß seine Dienste keinesfalls umsonst seien.Damit bleibt Opfern aus unteren sozialen Schichten nur die Selbstvertretung von Gericht, mit sicherlich schlechteren Aussichten auf Erfolg.
Die psychologische Zunft- noch vor wenigen Jahren bestrebt, Stalking als Produkt der Wahnwahrnehmung der Opfer zu diagnostizieren- hat inzwischen entdeckt, daß es wirklich Leute gibt, deren Lebensinhalt das Verfolgen und Terrorisieren von Mitmenschen ist. Eifrig werden nun verschiedene Tätertypen definiert, Psychotherapievarianten für Opfer während und nach Beendigung des Stalkings erörtert. Einen guten Überblick sowohl über die Erkenntnisse der Psychologie als auch die juristischen Abwehrmöglichkeiten bietet das Buch “ Stalking !“ von Harald Dreßing und anderen Autoren. In Bezug auf die “ psychologische Abwehr“ des Stalkers wird in diesem Buch wie auch in anderen Publikationen die “ Ignorier-Methode“ empfohlen. Die nachfolgenden Ausführungen beschäftigen sich mit den Schwächen dieser Methode und möglichen Alternativen.
Denn das Ignorieren funktioniert meiner Meinung nach nicht, da jeder Mensch die Neigung hat, auf eine direkte persönliche Ansprache zu reagieren. Es bedarf also eines gesellschaftlichen Umdenkens vom beschwichtigenden Verharmlosen zur strafrechtlichen Sanktionsbereitschaft. Bis es soweit ist, läßt ein ausschließlich juristisches Vorgehen bei eigentlich nicht vorhandenen juristischen Abwehrmöglichkeiten die Opfer deutlich unbefriedigt zurück. Ich glaube deshalb, daß es hilfreich ist, ergänzend zur juristischen Abwehr per einstweiligen Verfügung die eigene Kommunikation als Abwehrwaffe gegen den Stalker einzusetzen und als zusätzliche „philosophische Bewältigungshilfe“ Überlegungen zum gesellschaftspolitischen Hintergrund der bundesrepublikanischen Verleugnung des Stalkingphänomens anzustellen.
Ich finde es schon interessant, daß die Psychologie, in Fällen der Therapie nie verlegen um die Definition der Patienten als “ kommunikationsgestört“ und in diesen Fällen mannigfaltige “ Kommmunikationshilfen“ empfehlend und einfordernd, im realen Leben nichts anzubieten hat außer der Empfehlung, den Stalker zu ignorieren und jeglichen Kontakt zu vermeiden. Vermutlich resultiert diese Phantasiearmut aus der von mir unterstellten gesellschaftlichen Position der psychologischen “ Wissenschaft“ als Religionsersatz. Eine Religion hat vor allem die Aufgabe, Motivation zu gesellschaftskonformem Verhalten zu erzeugen durch abwertende Ausgrenzung nicht angepaßter Leute. Zum “ Betrieb“ einer solchen Religion benötigt man intellektuell eher schlicht strukturierte Leute, die dafür umso begeisterter und ohne Hinterfragen religiöse Rituale bzw. therapeutische Strategien umsetzen. Diese “ Therapie“ dient dann-zumindest im Rahmen der psychiatrisch-psychologischen Institutionen- eher nicht der Hilfe für als krank indizierte Patienten, sondern vielmehr ihrer Verwirrung und damit endloser Verstrickung in die psychiatrische “ Hilfe“. Wie in “ Die Wahrheit über die Forensische Psychiatrie“ ausgeführt, hat das zwar den Vorteil, in einer säkularisierten Gesellschaft die Motivation zur gesellschaftlichen Mitarbeit zu erzeugen, indem man Eigenschaften wie Lebensunlust, Faulheit usw. durch psychiatrische Ausgrenzung als Depression oder Persönlichkeitsstörung diffamiert. Die Gefahr einer gesellschaftlichen Lüge liegt aber natürlich darin, daß die Gesellschaft selbst auch Opfer dieses Selbstbetrugs werden kann.
Die in der forensischen Psychiatrie untergebrachten Hangtäter durchschauen oftmals das Danaergeschenk der psychiatrischen “ Hilfe“ als Methode der Unterdrückung und wissen sie durch eigenes Täuschen auszuhebeln. Bezüglich der Stalkingabwehr fängt sich die Psychologie in der selbst aufgebauten Falle,ein System der Hilfestellung für Leute mit Lebensproblemen zu sein, während sie in Wirklichkeit eine Ausgrenzungsstrategie gegen diese Leute praktiziert zwecks Motivation der “ gesunden“ Leute zu systemangepasstem Verhalten. Dieses Selbstbild der Psychologen, Helfer zu sein, hindert sie daran, ihre Therapien als die aggressiv-unterdrückerischen Kommunikationshandlungen zu erkennen, die sie oftmals sind. Bedingt durch diese Selbsttäuschung über den Charakter der Psychotherapie ist die psychologische “ Wissenschaft“ blind für die Nutzungsmöglichkeit ihrer therapeutischen Strategien zur Abwehr unliebsamer Personen.
Die Grundidee zur Abwehr eines Stalkers ist natürlich, ihm zwecks Abschreckung Angst bei der Durchführung seiner Stalkinghandlungen zu verschaffen.
Diese Grundidee ist der Psychotherapeutenzunft völlig fremd.Schließlich will man angesehenes Mitglied im Club der Gutmenschen bleiben, da darf man an aggressives Verhalten nicht mal denken. So fristet die einzig mir bekannte Nutzbarmachung des Angstprinzips in der Therapie, das sogenannte “ aversive Konditionieren“- also die Verknüpfung einer angstauslösenden Vorstellung mit der unerwünschten Verhaltensweise- aus dem Fundus der Verhaltenstherapie, dort auch ein Schattendasein. Nun ist es vielleicht auch nicht so gesund, sich zwecks Therapie in Teilen des eigenen Verhaltens selbst zu bekämpfen, schließlich haben unerwünschte eigene Verhaltensweisen meist auch einen vordergründig nicht so sichtbaren Nutzen. Diese Rücksichtnahme auf den sekundären Gewinn ist aber bei der Bekämpfung von Gegnern nicht nötig, schließlich steht das eigene Schicksal im Vordergrund des eigenen Interesses. Psychologen ist dieses Denken zutiefst zuwider, schließlich fühlen sie sich den Menschenrechten verpflichtet. Daß damit in der Praxis meist die Menschrechte von Aggressoren geschützt werden und die Rechte von Opfern verletzt werden, wird von der Psychologenzunft als für ihr Gutmenschgefühl störend angesehen und deshalb ungern diskutiert. Die einzigen Psychologen, die das therapeutische Prinzip der aversiven Konditionierung mit einigem Erfolg auf die Abwehr von Feinden anwenden, sind Vernehmungsspezialisten von Polizei und Militär. Und diese sind in Gutmenschkreisen ganz und gar ungut angesehen.
Zur Abwehr eines Stalkers durch eigene Kommunikation ist einschränkend natürlich zu sagen, daß jeder Stalker unterschiedliche Vorgehensweisen hat. Meine Abwehrmethode eignet sich nur gegenüber Stalkern, die die direkte Kommunikation suchen. Anonym bleibende Stalker, die z.B. durch “ Warenbestellterrorismus“ Macht ausüben wollen, scheiden aus.Auch wird das Stalking nicht ganz aufhören, aber sich deutlich reduzieren, weil der Stalker nun selbst Angst vor der Annäherung bekommt.
Das wiederum hat beim Opfer den Effekt, aus dem Ohnmachtsgefühl herauszukommen, wenn das eigene Abwehrhandeln als wirksam erlebt wird.
Bleibt nur die Frage, was dem Stalker Angst macht. Auch ohne Psychologen zu sein, haben die meisten Opfer sicher im Sinne der aversiven Konditionierung alle die Methoden ausprobiert, die überlicherweise unerwünschte Leute fernhalten, nämlich alle möglichen Varianten abweisenden oder aggressiven Verhaltens. Aber einen Stalker erschrecken grade die Dinge nicht, die üblicherweise abschreckend wirken. Das ist auch nicht verwunderlich, denn würde er ähnlich wie der Normalbürger reagieren, wäre er vermutlich kein Stalker. Getreu der Regel, die eigene Kommunikation auf sein Gegenüber zurechtzuschneidern, sind im Falle der Stalkers andere Methoden gefragt.
Meine persönliche Methode besteht darin, im Gegensatz zu den üblichen Empfehlungen der Kontaktvermeidung dem Stalker die eigenen Ängste, die seine Aktionen hervorrufen, zu verbalisieren. Und zwar in der sprachlichen Form: “ Ich habe Angst, wenn Sie das Verhalten x zeigen.“ Der Stalker lauert also z.B. frühmorgens am Briefkasten, was mit “ Mir macht das Angst, wenn Sie mir hier auf mich warten“ kommentiert wird. Darauf wird der Stalker natürlich sagen: “ Wir lieben uns doch, hatten uns doch für heute mittag verabredet und ich wollte jetzt nur kurz den Termin bestätigen“ antwortet. Hierauf lautet gemäß der oben vorgeschlagenen Formel die Antwort “ Ich habe Angst, wenn Sie eine Liebe unterstellen, die ich nicht fühle.“ Hält man das konsequent durch, wird der Stalker entweder verschwinden oder aber zu “ richtigen“ Straftaten übergehen, die dann auch mit den schon vorhandenen juristischen Mitteln abgewehrt werden können. Wenn man das nicht selbst ausprobiert hat, glaubt man natürlich nicht, daß eine minimale Änderung im eigenen Verhalten solch große Wirkung haben kann. Zum besseren Verständnis trägt deshalb vielleicht bei, wenn ich einige Hintergründe zur Entwicklung meiner Antistalkingtechnik beschreibe. Wie an anderer Stelle meiner Ausführungen ersichtlich, war ich einige Jahre in zwangstherapeutischer Behandlung.
Hier fiel mir schnell auf, daß die in den Therapien so geliebten Gefühlsselbstbeschreibungen( Du, ich bin der Martin und fühle mich ganz schlecht, weil ich schwere Straftaten begangen habe) einmal dem sich so Äußernden, dann aber auch den Zuhörern schwer zu schaffen machten. Und das umsomehr, je gestörter die Leute waren. Ein gestörter Mensch, der sich derart selbstbeschreibend äußert, wird schnell in eine sich steigernde Angstspirale geraten, einfach weil alle Ängste seines Lebens, die er sonst mit großer Energie z.B. auch durch Straftatsphantasien verdrängt, nun hochkommen. Den Zuhörer stimuliert eine solche Gefühlsselbstbeschreibung nun, bei sich selbst entsprechend nach eigenen Ängsten zu suchen. Und zwar viel intensiver, als wenn man ihn konfrontativ dazu aufgefordert hätte, wogegen jeder Mensch Abwehrmechanismen errichtet hat. So wird der Stalker als gestörter Mensch sehr schnell seine Lebensängste, die ihn zwecks Abwehr zum Stalker machen, spüren, wenn man ihn mit Beschreibungen der eigenen Ängste belegt. Diese lebensgeschichtlich bedingten Ängste des Stalkers, die dieser auf eine vielleicht nur eingebildete Beziehung und vor allem die Beendigung derselben übertragen hat, sind vermutlich auch der Grund, weshalb die üblichen Zurückweisungsstrategien nicht funktionieren. Denn die hierdurch erzeugten Ängste sind vergleichsweise harmlos im Vergleich zu den Todesängsten, die der Stalker auf die Beziehungsbeendigung übertragen hat.
Wichtig ist, sich nicht auf eine “ richtige“ Diskussion einzulassen, indem man dem Stalker zu überzeugen versucht, seine Nachstellungen zu beenden, denn das ist in der Tat kontraproduktiv. Der Stalker gibt das Thema vor, und das ist die von íhm intendierte unterdrückerische Machtausübung, zu etwas anderem ist er gar nicht fähig oder willens. Und diesen Kampf sollte man, wenn der juristische Weg nicht funktioniert, annehmen durch eine aggressiv auf die Psyche des Stalkers zielende Abwehr.
Nochmal: In Bezug auf die richtige Durchführung gilt es,dem Stalker stur die eigenen Ängste zu kommunizieren und sich nicht auf ein “ richtiges “ Gespräch einzulassen. Ein intelligenter Stalker wird das natürlich durchschauen und versuchen, die Macht in der Kommunikation wieder an sich zu reißen. Z.B durch Äußerungen wie “ Du willst mich loswerden mit der Gefühlsduselei“. Wer jetzt auf ein “ ehrliches Gespräch“ umsteigt, hat wieder verloren. Die “ richtige“ Antwort wäre: „Natürlich wäre ich froh, wenn Du mich in Ruhe ließest. Schließlich habe ich Angst vor Dir“. Steigern läßt sich der angstauslösende Effekt auf den Stalker, indem man dessen körpersprachliche Verhaltensweisen verbalisiert und sie ihm, bezugnehmend auf die eigene Angst, zurückspiegelt.Also: “ es macht mir noch mehr Angst, wenn Du lächelst, während ich über meine Angst rede“ usw.
Hilfreich, vielleicht sogar der entscheidende Schritt zum Überwinden der Vorbehalte gegenüber meiner Vorgehensweise ist sicher das Erlebnis des praktischen Funtionierens meiner Strategie in der Praxis. Bei mir war ja genau das gegeben, weil ich halt erlebt habe, wie in Therapiegruppen die größten Dickfressen nach 20 Minuten des Bearbeitetwerdens mit dieser Technik sich hilflos verfingen in einem erregten Zustand zwischen Frust und Wut, was nicht selten dann in einem zeitweiligen Therapieabbruch und damit der Flucht vor dieser Kommunikationsstrategie endete.
Meines Erachtens ist diese Art der Abwehr auch legal. Sicherlich stellt das Hervorrufen von Ängsten im Stalker eine Körperverletzung dar, diese dürften aber durch das Notwehrrecht gerechtfertigt sein, da ja der Stalker selbst durch seine Nachstellungen eine Körperverletzung begeht, mindestens aber das Rechtsgut der Freizügigkeit der Person verletzt.
Im Normalfall werden aber Gerichte den Körperverletzungsaspekt sowohl des Stalkers als auch des Opfers bekanntlich ignorieren. Aus Gründen der möglichen Überschreitung der Notwehr ist ein anderes Verfahren zur Stalkerabwehr wohl nicht zu empfehlen, nämlich das Übererfüllen der Beziehungswünsche des Stalkers. Harald Juhnke hat Mitte der 90er Jahre vorgeführt, wie das geht. Eine ihm nachstellende junge Dame durfte ihn so intensiv kennenlernen, wie sie es sich nie erträumt hatte: mehrere Tage vernügte er sich mit ihr im Hotelzimmer, zwischen den Intimitäten gabs dann Pressetermine mit Fotografen der BZ und Kameras von RTL. Nach dieser Intensiverfahrung ward die Lady nie wieder gesehen. Denn auch dieses Verfahren zerstört die Machtausübung des Stalkers, der jetzt eher ohnmächtiges Anhängsel des Spiels des Opfers wird. Ich sehe hier aber juristische Probleme ( so manche Stalkerin wird hier mit einer Vergewaltigungsanzeige Erfolg haben), außerdem läßt sich diese Nummer nur von Stalkingopfern durchziehen, die wie Harald Juhnke um ein Vielfaches verrückter sind als der Stalker selbst. Bezüglich meiner eigenen Erfahrungen kann ich nur sagen, daß sich das Stalking durch Anwendung der oben beschriebenen Methode hinsichtlich des persönlichen Erscheinens fast ganz ( ca. 3 mal in 13 Jahren) reduziert hat und auch die Briefflut auf 1 Brief wöchentlich zurückgegangen ist.Verglichen mit mehrfachen Belästigungen jede Woche und fast täglichen Briefen ist das doch ein Erfolg. Vor kurzem ist meine Stalkerin verstorben, in den letzten drei Jahren war sie lähmungsbedingt auch kaum noch in der Lage, Briefe zu schreiben, weshalb sich in dieser Zeit die Briefflut auf wenige, in ihrem Auftrag von Pflegern geschriebene Mitteilungen reduzierte.

Erkenntnis zur Situation des Mitteleuropäers

Seit dem 19.Jahrhundert erweist sich der
Pragmatisch-angelsächsische dem kontinental-idealistischen Typus überlegen,die besten gestalten seitdem die USA.Wer jung und intelligent ist,nimmt hier eine gute Mint-Ausbildung mit und erkauft sich damit den Eintritt nach Übersee.Dort hat die Elite noch Biß,hat mit Trump gerade jemanden installiert,der die SJW auf ein erträgliches Maß zurechtstutzen wird.
Die Älteren,die den Absprung aus welchen Gründen auch immer nicht geschafft haben,sollten sich mit dem Untergang der europäischen Kultur im angestammten Europa abfinden und das ganze vorzugsweise aus ländlichen Gebieten im deutschen Osten als erlebte Geschichte betrachten.Die europäische Kultur lebt zuerst einmal in Nordamerika und ab der zweiten Hälfte des Jahrhunderts auf dem dann von einer europäischstämmigen Elite bewohnten Mars weiter.Der Rest der Menschheit ist nicht kulturfähig und damit leider Opfer kommender Bürgerkriege.

Der Musterpatient im Maßregelvollzug

(Er-)Kenntnisse,Fähigkeiten und Eigenschaften des „therapeutisch erfolgreichen“Maßregelvollzugpatienten.

Haupterkenntnis: die Prognosekriterien forensischer Therapie kann nur und ausschließlich ein Lügner scheinerfüllen.

 

A) Kenntniss der Psychiatrie-und Psychotherapiegeschichte mit Schwerpunkt auf der antipsychiatrischen Theorie nach Szasz: Psychiatrie ist Religionsersatz mit den Religionsfunktionen Sicherheitsgefühl, Welterklärung, Lebensmotivation und Tabu(durch-)setzung. Zielgruppe dieser Ersatzreligion mit den genannten Funktionen ist der Normalbürger, der Patient ist religiöse Opfergruppe, an denen die therapeutischen “ Priester“ religiöse Rituale( Psychotherapien) exerzieren.

 

B) Grundfähigkeiten des Musterpatienten

-überdurchschnittlicher IQ> 115

-akademische Sozialisierung

-Alternativ: IQ> 130 , dann bedarf es keiner akademischen Grundbildung

-Querdenkerneigung( sonst nutzen beste akademische Bildung und Genie-IQ nichts)

-Emotionale Stabilität, Zähigkeit

 

C) Spezielle Fähigkeiten und Kenntnisse

– Antipsychiatrische Theorie( wg. der Wichtigkeit und Unabdingbarkeit habe ich ihr Punkt A gewidmet)

-Fähigkeit zur schulischen Textanalyse

und zur geistigen Arbeit.Hilfreich ist eine eigene “ Aktenführung“( Schmierzettel mit Stichworten reicht) zu den Persönlichkeitseigenschaften der Therapeuten und generell zur “ Therapieplanung“.

-Hilfreich auch: Kenntnis der NLP-Modelle “ Meta/Milton-Model“ und value/ equivalence Model als Techniken zur Menschenanalyse und zum Verständnis suggestiver Kommunikation.Als Foto hier meine Checkliste zur Weltbildanalyse aus den späten 80ern.

Es genügt aber auch ein nicht NLP-basiertes Kommunikationsanalysemodell, gerade die erwähnten IQ>130 Typen sind da außerordentlich kreativ und effektiv.

-Etwas Schauspieltechnik

D)  Die drei Kriterien des Therapievollzugs( gilt für Maßregelvollzug, Sozialtherapeutische Anstalt, Sicherungsverwahrung,Lebenslängliche) hergeleitet aus therapeutischer Erfahrung und den Kenntnissen und Fähigkeiten aus A) bis -C)

Nur und ausschließlich ein Lügner/Schauspieler kann die therapeutischen Kriterien 1-3 scheinerfüllen.

1)Gefühlsfähigkeit

Der Patient muß auf Suggestion des Therapeuten( Miltonmodell/Vorannahme: Können Sie spüren, wie der Schmerz über ihre Tat im Raum steht?) die gewünschten, meist negativen Gefühle( Ängste, Scham, Schuld usw.) vorführen und verbalisieren. Ein völlig unnatürliches Verhalten, die natürliche Reaktion ist Verärgerung und Abwehr. Die einzigen Menschen, die solch masochistisches Verhalten mit Freude zeigen, sind die Therapeuten selbst in ihrer Therapieausbildung. Die „Freude“resultiert bei denen daraus, daß sie diese Selbsttherapie als Initiationsritus zu Macht, Anerkennung und Geld erleben und sich so ein erhebendes Ausgleichsgefühl schaffen, sie somit die negativen Gefühle gar nicht wirklich erleben. Der Normalo kann diese Gefühle nur durch Täuschung scheinerfüllen. Eine grundsätzliche Kenntnis der Schauspielertechniken hilft hier weiter, manche, insbesondere Frauen, sind hier Naturtalente.

Gefühlsfähigkeit ist das Hauptkriterium für die Entlassung. Hier helfen die obengenannten NLP-Techniken, eine Tiefenanalyse des jeweiligen Therapeutenweltbilds zu erstellen.

2)Tatbegehungsmuster

Erfahrungsgemäß ist selbst bei diesem vordergründig eher rationalen Prognose/ Therapiekriterium die Lüge nötig. Denn regelmäßig erstellen die Therapeuten sehr krude Thesen über Tatursachen, die mit der Realität nichts zu tun haben. Sexuelle Hangtäter mutieren da schnell zu reinen Alkoholikern und umgekehrt. Der Musterpatient redet auch hier den Fachleuten nach dem Munde. Ein Beispiel aus meiner Zeit:

Therapeut: Haben Sie einen Hauptschulabschluss? Ich. Ja, der ist im Abitur inkludiert.

Therapeut: Nein, wenn Sie keinen Hauptschuldabschluß gemacht haben,haben Sie gar keinen Schulabschluß. Sie müssen einen Hauptschulabschluss machen.Sonst werden Sie rückfällig.

Meine Entlassung kam dazwischen( die Chefin legte auf Bildung scheinbar weniger Wert als ihr Therapeut), sonst hätte ich mich mit Begeisterung am Hauptschulabschluss versucht. Schon damals war ich völlig schmerzbefreit…

 

 

3)Gemeinschaftsfähigkeit

Die Therapeuten wollen hier wiederum etwas völlig unnatürliches : den Patienten, der voller Begeisterung ist, die in der Schockelantengemeinschaft zwangsläufig auftretenden Aggressionen erleben und konfliktbewältigen zu dürfen.

 

Anmerkung: es gibt zwei Methoden, Menschen zu manipulieren:

1)Verkäufer verändern die Entscheidungskriterien ihrer “ Opfer“.Diese Methode wird hier nicht dargestellt.

2) Mitspieler/“Politiker“ scheinerfüllen die Entscheidungskriterien,lügen also zwecks Entlassung.

Gegen den “ Verkäufer“ wappnen sich die forensischen Therapeuten heute durch Supervision.Diese Methode funktioniert deshalb heute nicht mehr.Diese Verkäufer-Methode der Veränderung der therapeutischen Entscheidungskriterien durch emotionale Manipulation( häufig aber nicht ausschließlich durch die  sexuelle(platonische) Verführung der Therapeutin) ist die einzige Manipulationsmethode, mit der sich die Therapeutenschaft reflektierend auseinandersetzt und mit Supervision und prognoseberatender gegenseitiger Kontrolle ein recht gutes Abwehrmittel gefunden hat.

Den “ Politiker“ dagegen erkennen die Therapeuten gar nicht, der Durchschnitts-IQ der in der Forensik arbeitenden Therapeuten ist nicht allzu hoch, die therapeutische Ideologie besorgt den Rest.Der Denkfehler der Therapeuten liegt hier in der Ignoranz gegenüber der Täuschungsfähigkeit des Patienten, diese Ignoranz resultiert natürlich aus der der ganzen Psychiatrie schon traditionell zugrundeliegenden Entwertung der Patienten als vollwertige Menschen.

Der perfekte Lügner fällt gar nicht als solcher auf. Wesentlicher Punkt einer erfolgreichen Lüge ist das Zuschneidern selbiger auf die Wertewelt des zu Belügenden.
Da jeder Forensik-Mitarbeiter Entlaßkriterien verinnerlicht hat, gilt es, diese im Rahmen einer “ value/value equivalence Analyse“ herauszufinden und verhaltensmäßig zu erfüllen. Die “ Wertworte“ der verschiedenen Behandler sind dabei oft gleich, schließlich beten sie ausbildungsbedingt die gleichen Therapieideologien an. Die “ equivalences“, also die sinnesspezifischen Assoziationen dagegen unterscheiden sich durchaus. Für den einen ist “ Gemeinschaftsfähigkeit“ ruhiges Mitlaufen( Ossis), für den West-68-er Therapeuten ist der Konfliktthematisierer( wenn es denn die von den Therapeuten „gewünschten“Themen sind) der Gemeinschaftsfähigkeitsking. Ein “ Metaprogramm“( NLP), nämlich das convincer filter in spezieller Kombination, teilen alle Therapeuten: sie wollen das ihren Kriterien entsprechende Verhalten sowohl vielfach wiederholt als auch über einen längeren Zeitraum erleben.
Wie will ein dummer Therapeut, IQ-technisch unfähig die eigene Methodik zu reflektieren,den “ Mitspieler“ erkennen,  wenn dieser Musterpatient den eigenen, vielfach eben gar nicht bewußt reflektierten Details des “ Entlaßideals“ entspricht?

Hinzu kommt: würde die Therapeutenschaft die Mitspieler-Methode reflektieren, müßte sie redlicherweise die Tätertherapie an den Nagel hängen. Denn einmal müßte sie erkennen, daß die oben genannten Prognosekrieterien nur von einem Lügner scheinzuerfüllen ist, ein sich natürlich verhaltender auch noch so gesunder Normalmensch immer daran scheitern würde. Denn die Liebe zum “ Zwangsgefühl“ und zur “ Zwangsgemeinschaft“ ist eben nicht natürlich.

Und zum zweiten würde sie erkennen, daß es keine wirklich wirksamen Prognosekriterien gibt. Die von mir “ Lügenhürden“ genannten Kriterien Gefühlsfähigkeit, Tatbegehungsmuster und Gemeinschaftsfähigkeit wirken ja nur indirekt prognostisch. Nur wenige Patienten sind intelligent und gebildet genug zur oben geschilderten Therapeutenanalyse, nur diese wenigen werden heute noch entlassen. Intelligenz ist anerkannterweise ein rückfallpräventiver Faktor,die zum Lügen erforderliche emotionale Flexibilität vermutlich auch. Das erklärt die therapeutischen “ Erfolge“, aber eben auch die “ unerklärlichen Rückfälle“.

Es gibt überhaupt nur eine Publikation, die sich mit dem mitspielerhaften Lügen( sie treffen nicht meine Unterscheidung zwischen Verkäufer und Mitspieler, implizit ist in ihrem Text aber letzterer zu erkennen) des Patienten auseinandersetzt: „Anpassungsleistung und Täuschung in der forensischen Therapie“von Bernd Borchard und Annika Gnoth, publiziert in der Mai-Ausgabe 2016 der Fachzeitung “ Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie“.

Sie unterscheiden dort-ich drück das hier in meinen Worten aus- zwischen dem eigentlich therapiewilligen Patienten, der nur ein wenig Zeit und Motivation zur “ Anpassungsleistung“( damit meinen die einen ehrlichen Patienten)braucht. Und dem explizit täuschenden Psychopathen, dem nur per “ gut evaluierten Instrumenten“ wie der Psychopathy-Checklist revised nach Hare beizukommen sei. Was die intellektuell nicht kapieren: zuallererst einmal sind sie selbst, also die Therapeuten, “ Psychopathen“ dahingehend, daß sie verlogenerweise vom Patienten Verhalten erwarten, das selbst der Gesündeste nicht erfüllen kann: Gefühle auf Befehl, siehe oben.

Damit zwingen sie jeden Patienten, der der Analyse der forensischen Therapie intellektuell gewachsen ist, sich ebenfalls “ psychopathisch“ zu verhalten. Und das fällt natürlich besonders denen leicht, die eh schon funktionale Psychopathen sind.

Frau Gnoth ist laut Internet auch Fotres-Trainerin. Fotres ist eine Art überdimensionale, computergestützte Psychopathiecheckliste. Den Musterpatienten stört die Anwendung derartiger Tests überhaupt nicht, denn sie sind ja nur eine Denkhilfe für den Therapeuten, systematisieren, was der frühere Psychiater mit “ klinischem Blick“ ein wenig mehr intuitiv entschied. Die Kriterien des Fotres-Therapeuten enthüllen sich mit den oben geschilderten Weltbildanalysemethoden aber genau so explizit wie beim intuitiven Kliniker.

Wer von den Therapeuten das Therapiespiel durchschaut( selten, gibt es aber), kündigt entweder rasch. Oder bleibt, weil er/sie eine kleine Nebenagenda hat: meist der sexuelle Mißbrauch von Gefangenen. Kann über Jahrzehnte problemlos laufen, zumal die platonische Variante nicht nachweisbar ist.

Dies ist eine Ergänzung zu Wie Kriminelle ihre Therapeuten austricksen Update

Dort gibt es näheres zu den hier nur anskizzierten Analyse/ Manipulationsmethoden.Deren Darstellung ich als Warnung der Bevölkerung vor naiver Gläubigkeit an die Tätertherapie verstanden wissen möchte.Mein Ideal ist der USA-Strafvollzug,Todesstrafe und Ewigkeitshaft verhindern den Rückfall mit absoluter Sicherheit.Leider hört man nicht auf mich.

 

 

 

 

 

Wie Kriminelle ihre Therapeuten austricksen update

Wie Kriminelle Ihre Therapeuten austricksen Die Wahrheit über die forensische Psychiatrie
Dieser Aufsatz als Ergänzung zu meiner früheren Publikation befaßt sich mit den Gefahren des therapeutischen Strafvollzugs in Forensik,Knast und Sicherungsverwahrung als Ursache “unerklärbarer” Rückfalltaten der Untergebrachten. Ich war von 1985-1989 wegen Mordes an meinem Vater in der Forensik untergebracht.

Vorab: Diese Zusammenstellung des Vorgehens beim Belügen der Therapeuten zwecks Entlassung soll nicht der Anleitung Gefangener dienen,sondern den geneigten Leser möglichst eindringlich aufklären. Und zwar über die Schutzlücken, die durch die illusionären Kriterien zur Bewertung der Gefährlichkeit eines Probanden entstehen. So sind im Diskurs von mir gern als provokanter Einstieg gebrauchte Formulierungen wie “Patient x müßte lügen,wenn er jemals aus der Forensik entlassen werden wollte” ein Stilmittel zur Aufmerksamkeitsgewinnung,in der Regel jedoch begrüße ich sein Scheitern beim Lügen und seine Dauerverwahrung.
Ich bin ja eher konservativ,befürworte ein Strafsystem á la USA mit wirklich lebenslangen Haftstrafen oder in extremen Fällen auch der Todesstrafe für Hangtäter.
Ich bin deshalb überhaupt nicht begeistert darüber,daß unsere gutmenschtrunkene Gesellschaft dem gefährlichen Straftäter eine Entlassung per Lüge ermöglicht.
Außerdem stört mich,in einer Gesellschaft zu leben, in der man nur als Lügner réüssiert,die selbst verlogen ist.
Ich akzeptiere das hier dargestellte Lügen zwecks Entlassung auch nur bei 3 Gruppen von Leuten,lehne es ansonsten entschieden ab. Einmal naheliegenderweise bei mir selbst aus Egogründen,dann bei Unschuldigen(ohne Lügen bleiben die für immer drin) und bei den gemäß 62Stgb Fehleingewiesenen.Das ist sicher nicht juristisch,aber moralisch grenzwertig,denn die haben ja ein korrektes Urteil. Da aber nach Meinung mehrerer Rechtskommentatoren dieser Paragraph stiefmütterlich behandelt wird und nun ja auch bei der Neuregelung des 63ers der Schutz vor Unverhältnismäßigkeit in den Paragraphen “eingebaut ” werden soll,erlaube ich mir hier diese nicht-ablehnende Einstellung zur Lüge zwecks Entlassung.
Noch eine Anmerkung zu weiteren Varianten des “Therapeuten austricksens”. Im folgenden schildere ich in Checklisten/Anleitungsform als Stilmittel ausschließlich die von mir so genannte “Mitspielermethode”. Die hat zum Ziel,die Entlaßkriterien der Therapeuten zu analysieren und dann schauspielernd dem Anschein nach zu erfüllen,so daß es zu einer formaljuristisch korrekten Entlassung kommt. Demgegenüber steht die “Verkäufermethode”, deren Ziel (analog zum Direktverkauf im Wohnzimmer des Staubsaugervertreteropfers) die Veränderung der Entlaßkriterien eines Therapeuten ist.Nicht durch Lügen,sondern durch sexuelles Verführen(bei manchen Therapeutinnen reicht platonisch)Der Musterfall war der sogenannte Heidemörder in den 90ern. Um erst gar nicht in juristische Nähe zu 111/120 STGB zu kommen,erwähne ich diese Methode hier nur kurz deskriptiv und ohne Details. Nicht nur aus juristischen Gründen lehne ich diese Variante immer ab,auch bei Unschuldigen,bei nach 62 vielleicht Fehleingewiesenen und auch bei mir selbst. Sie funktioniert nämlich nicht mehr. Seit den späten 90ern haben die Kliniken intern Kontrollgruppen errichtet,die nach Aktenlage prüfen,ob der therapeutische Fortschritt des Patienten durch detaillierte Therapieberichte nachvollziehbar ist oder ob da die Liebesemotionen einer Therapeutin im Vordergrund stehen. Allein die Existenz solch einer prognoseberatenden Fachgruppe dürfte auf das weibliche therapeutische Personal disziplinierend wirken. Die im Folgenden beschriebenen Unsinnigkeiten der offiziellen Prognosekriterien erkennt die Fachgruppe natürlich nicht,da sie ja in der therapeutischen Ideologie gefangen ist.
Man mag mir bezüglich des Folgenden vorhalten,daß nur die wenigsten Insassen in Forensik und Sicherungsverwahrung meine Neigung zur sprachlich-differenzierten Analyse teilen. Das ist sicher richtig,es reicht aber schon die instinktive rudimentäre Anwendung eines kleinen Teils des nachfolgend Geschilderten oft aus für einen ersten Ausgang. Viele Insassen wollen nämlich gar nicht entlassen werden,ihnen geht es mehr um ein erneutes Ausleben ihrer kriminellen Fantasien. Und genau das können sie dann auf der durch den Ausgang ermöglichten Flucht tun. Ein bekannter Brandenburger Forensikinsasse,der seine Flucht mit dem Mord an einem Rentner “krönte”, ist das beste schlechte Beispiel für diese Hauptgefahr des therapeutischen Strafvollzugs,vor der hier ausdrücklich nochmals gewarnt sei. Meine eigene Motivation beim Schreiben geht natürlich über den Appell zum Konservatismus hinaus. Bekanntlich bin ich ja eine schizoid-narzisstische Charakterneurose,und als solche habe ich gern recht. Meine Zeitgenossen,gefangen in der Gutmensch-und Gleichheitsideologie,lehnen meine Überlegungen natürlich ab. Ich kann mir vorstellen,daß das in einigen hundert Jahren anders aussieht. Es gibt nämlich auschließlich von mir einen mit einer Analyse kombinierten Insider-Erfahrungsbericht über die forensische Psychiatrie im späten 20. Jahrhundert. Somit werden meine Ausführungen zwangsläufig zu einer wichtigen Quelle der Psychiatriegeschichte werden. Je stärker der heutige Zeitgeist verblasst,wird es dann auch eine unvoreingenommenere Diskussion über meine Analysen geben.

Wie/warum Kriminelle sich aus der Forensik herauslügen
A) Analyse von Psychiatrie und Gesellschaft sowie Denktechniken zur Analyse der Therapeuten
1) Antipsychiatrie von Szasz ist die beste Beschreibung von Psychiatrie und seiner Funktion. Es geht um
-Religionsersatz
-mit Opfern(Patienten), die unter Umständen errettet(geheilt) werden können durch Teilnahme an Ritualen(Therapien)
-das alles zum Zweck der Lebenshilfe(religiöse/“wissenschaftliche”) Welterklärung und zwecks Konformismusmotivation(Opfer/Patient und sein ritualgemachtes Leid als aversive Konfitionierung für die nicht psychiatrisierten Normalos)
2) Schlußfolgerungen
-Nur die,die an sich sinnlose Rituale überzeugend schauspielernd mitmachen,haben eine Chance zur Errettung/Entlassung.
Das gilt explizit auch für Unschuldige. Sagen sie die Wahrheit, werden sie nie entlassen.
-Damit das religiös-psychiatrische System überlebt,müssen die Lügenhürden hoch sein.
-Die Basis des erfolgreichen Lügens als Patient ist die Verinnerlichung der antipsychiatrischen Psychiatriephilsophie,denn so gibt das völlig unsinnige Handeln des Psychiatriepersonals Sinn und der Lügner wird nicht durch psychiatrisches Handeln irritiert.
– Durch Verinnerlichung der antipsychiatrischen Philosophie läßt der Lügner sich nicht dazu hinreissen,aus dem Lügenmodus auszusteigen,beispielsweise bei vordergründig nettem Therapeuten.
Belege siehe auch Rosenhan-Experimente.
3)Zur Analyse der Therapeuten
– zentral: das Weltbild des Therapeuten und seiner Kollegen,auch im Zusammenspiel analysieren
-hilfreich:Vertrautheit mit schulischen Textanalysen als Grundlage für geistiges Arbeiten und Charakterbeschreibungen
-auch hilfreich(ansonsten Quatsch) NLP-Konzepte zur Sprachanalyse(Meta-modell) und zur Persönlichkeitsanalyse( sorting styles,values)
-Über jeden Therapeuten/Pfleger eine Akte anlegen mit
Values/sorting styles/beliefs Das meiste erzählen die freiwillig,sonst Fragetechniken NLP( Ich weiß nicht,ich verstehe nicht, können Sie mir erklären usw)
Das Wichtigste sind die Überzeugungen und Werte der Therapeuten, letztere zeigen sich vordergründig in meist nominalisierten Wertworten auf die hypothetisch oder auch ganz konkret gestellte Frage
“ Was ist ihm wichtig/ was lehnt er ab im therapeutischen Kontext”: Gefühlsfähigkeit, Trauerarbeit, realistische Selbsterkenntnis, keine Verhärtungen usw.
Die oben angesprochenen weniger intellektuellen Patienten haben oft in ihrer Heimkarriere recht brilliant gelernt, diese ‘Wertbegriffe dem Therapeuten einfach zurückzuspiegeln, in Zusammenhang mit einer in Wirklichkeit bauernschlauen “ Minderbegabung” kann das schon zum ersten Ausgang reichen.
Entscheidend für weiteren Ausgang/ zur Entlassung ist dann aber die Tiefenanalyse der mit diesen Wertworten verbundenen, oft dem Therapeuten gar nicht bewußten sinnesspezifischen Vorstellungen, im NLP meiner Erinnerung nach value equivalence genannt.Dem Durchschnittstherapeuten ist vor allem nicht bewußt, daß jeder seiner Kollegen sich die konkreten Vorstellungen über die Bedeutung der “ therapeutischen Werte” selbst zurechtbastelt.Das gilt es herauszubekommen. Einiges erzählen die Therapeuten ungefragt, viele hören sich ja sowieso gern reden. Den Rest besorgen die kurz skizzierten Fragetechniken. Für den Einen ist dann der Wert “ Gemeinschaftsfähigkeit” repräsentiert dadurch, daß der Patient unauffällig in der Patientenherde mitläuft, keinesfalls heraussticht, Für den anderen heißt das selbe Wertwort, daß der Patient aus der Masse heraussticht, beispielsweise durch Organisation von Ausflügen usw.
-Diagramm der Machtverhältnisse in der Klinik
– Therapieprotokolle
-aus all dem gilt es, zeitbezogene Handlungspläne (=Lügenpläne) zu entwickeln( für nächste Therapiestunde/für 3Monat/ fürs Jahr) und alles immer zu aktualisieren.
Wichtig ist das Prinzip Schriftlichkeit, ein Schmierzettel mit Stichworten reicht schon.
-Selbstanalyse(warum bin ich wirklich da),sozusagen Gegenstück zur antipsychiatrischen Systemanalyse.

B) Die Umsetzung der aus der oben beschriebenen Analyse gewonnenen Erkenntnisse

-Gelingt nur durch Lügen und Schauspielern.
Dabei paßt man sich durch sich-Äußern und körpersprachliches sich/Verhalten daran an,was die Therapeuten hören und sehen wollen.
Ist man zuerst etwas widerständig gegenüber der Therapie und schaltet dann auf “ Mitspielen” um( ich war 2,5 Jahre widerständig,vermutlich reichen auch einige Monate, zumal heute sonst der Vorwegvollzug der Strafe droht) hat das zwei “Vorteile”( aus Sicht des lügenden Patienten, für die Gesellschaft können das schreckliche Nachteile in Form von Rückfalltaten sein): Einmal entwerfen die Therapeuten in der Widerstandsphase sehr explizit das Idealbild des Patienten, an das dieser sich sonst mit viel mehr Fragetechniken heranarbeiten müßte. Zumal die Therapeuten bei einem von Beginn an “ Mitspielenden” Schwierigkeiten haben, solch ein Idealbild zu entwerfen.
Vor allem aber utilisiert er das als Kontrastprinzip bekannte Phänomen, das jemand eine Alternative dann als besser bewertet, wenn er vorher eine ( noch) schlechtere Variante erlebt hat als wenn er erstere Alternative allein zu bewerten gehabt hätte.

Im Detail hat man sich die “ Rollenvorgaben” durch die obige Analyse erarbeitet. Es gibt aber einige überindividuelle Prognosekriterien, die das eigene Schauspielern zumindest in den 80er Jahren erfüllen mußte, ergänzt dann durch die individuellen Weltbilder der einzelnen Therapeuten. Generell galten zumindest in den 80ern folgende Kriterien, die auch heute noch gültig sein dürften, ergänzt durch die Punkte, die ich in Abschnitt C) analysiert habe. In den 80ern waren das:

1) Bekenntnis zur Tat.Tatleugner bleiben für immer drin.
2)Demonstration von Emotions-und Empathiefähigkeit also
2a)Erzählen und Vorspielen negativer Gefühle, Ängste aus der frühen Kindheit, Weinen. Natürlich alles auf Kommando in der Therapiestunde
2b) trauern um das Straftatsopfer,Reuebekundungen unter Tränen, emotionsreiches Nachspielen des Opfererlebens, sogenannte Opferperspektive.Aber auch Nachspielen der Tat unter Demonstration der entsprechenden Haßgefühle, je nachdem was der Therapeut hören will.
3) Demonstrieren fröhlicher Gefühle im Stationsleben. Kindermörder x feiert Geburtstag, Mittanzen und Lachen bei der Polonaise.Fähigkeit 3) muß im engen zeitlichen Zusammenspiel mit Fähigkeit 2) gezeigt werden können, oft nur Sekunden Zeitdifferenz. Da muß man schon brillianter Lügner und Schauspieler sein.
4) Ideologisch positive Unterstützung der Therapeuten, argumentieren ihrer Meinungen gegenüber therapieablehnenden Typen auf Station. Pro-Therapie Auftritte beim Tag der offenen Tür. Völlige innere Schmerzbefreitheit noch beim Belobigen der unsinnigsten Therapiemethode:Beispiel: Hauptschulabschluß für Abiturienten, Ausgang für Stationsschläger, weil der- Analphabet- gerade den zwanzigsten “ Therapievertrag” unterschrieben hat, in dem er verspricht, auch nie wieder böse zu sein.( Die 19 vorigen Verträge wurden durch Fluchten mit Körperverletzungen “ gebrochen”).
5) Kritiklose Einhaltung der formellen Regularien.
In Bezugnahme zu den oben erwähnten Sorting styles des NLP: Im therapeutischen Kontext haben alle Behandler ihr “ convincer filter” auf “ scharf” gestellt: Sie wollen also die gewünschten Schauspielleistungen über einen längeren Zeitraum und auch oft wiederholt sehen. Und “ spontan”. Der geschickte Patient wird also immer entsprechend vorbereitet sein durch seine eigene “ Aktenführung”. Wobei die Öffentlichkeit wissen sollte, daß die Therapie so häufig nicht stattfindet. Zumindest in meiner Zeit hatte ich vielleicht 10 Einzeltherapiestunden im Jahr , ebensoviele Gruppentherapiestunden. Ich habe also in 25 Einzeltherapiestunden in 2,5 Jahren seit dem Start meiner Lügerei die Therapeuten von meiner wundersamen Genesung überzeugen können.
Sie sehen: das Forensiksystem siebt ungewöhnlich begabte Lügner und Schauspieler als Entlaßkandidaten heraus.

C) Entwicklung der Forensikideologie seit den 80ern

-Kurze Analyse der Leitenden Ärztin der Forensik Eickelborn, erstellt aus ihrem Auftritt in der Doku “ Restrisiko” und einem Vortrag bei den Magus Tagen 2013( youtube) und der Selbstdarstellung der Anstalt auf der Internetseite.
Auffällig: Rationalisierende Grundhaltung im Sinne der Virginia-Satir-Kategorien.
Die erlittenen Mißhandlungen der Patienten thematisiert sie meinem Eindruck nach ( Doku Restrisiko) nur dahingehend, daß diese nicht sonderlich relevant für die Delinquenzentwicklung seien, geht ansonsten-auch wieder mein Eindruck- gefühlskalt über die elenden Kindheiten der Untergebrachten hinweg.
In einem Nebensatz am Anfang ihres Magus-Vortrags zweifelt sie die Relevanz von Empathie für die Kriminalitätsbegehung an.
Psychiater der 68-er Generation dagegen hatten neben der berufsbedingt zwangsläufigen “ Blamer”-Kategorie ( Satir) immer einen starken Beschwichtiger-Anteil, der der jetzigen Leiterin und vermutlich mehr Psychiatern der Jetztzeit fehlt.
Die auf der Webseite der Anstalt erwähnten Therapien BPS und IBT unterstreichen, daß es hier einen Wandel gegeben hat.
Beide Therapien bestehen aus Modulen, von denen nur noch ein Teil auf das Vorführen von “ Gefühlsfähigkeit” abhebt, der Rest besteht aus “ Lehreinheiten” über menschliches Verhalten.

Ich gehe davon aus, daß die meist sehr jungen Therapeuten, die direkt mit den Patienten arbeiten, immer noch sehr stark auf die in Teil B)2) aufgeführten Gefühlskriterien abheben, die die Wertstruktur jedes damaligen Therapeuten absolut prägte. Nimmt man aber die Eickelborner Klinikdirektorin als Maßstab für die “ neuen Therapeuten”,
wird der clevere Patient darauf achten, den Eindruck eines seine “ Störung” kognitiv Verstehenden( natürlich im Sinn der Therapeutenvorgabe) zusätzlich dezent zu kommunizieren. Im Direktgespräch beispielsweise mit dieser Leiterin dürfen Gefühle dann nur dosiert vorgebracht werden, alles andere wird eine Rationalisiererin verstören.
Ein Beispiel aus der Doku “ Restrisiko”: der dort portraitierte Herr mit Ausgang kommuniziert genau das “ kognitive Verständnis”, was seine Therapeuten hören wollen. Das macht er gut- die beiden anderen Portraitierten machen es einmal überhaupt nicht und beim zweiten “ Psychopathen” fehlt jegliches kommunizierte Schuld-und Verantwortungsbewußtsein wie übrigens auch bei seinem mitportraitierten Vater. So wird das nix mit dem Ausgang. Mir wäre es natürlich lieb, wenn das so bliebe und auch der dritte den Ausgang gestrichen bekäme, siehe meine Ausführungen unter “ Vorab”.Der Herr mit dem Ausgang zeigt aber auch, woran die meisten Lügengewillten-gottseidank-scheitern. Denn seine Körpersprache und auch einige “ Ausführungen” zu seiner Kindheit zeigen die nur mühsam unterdrückte Wut, die in ihm steckt. Für mich ist es nachvollziehbar, daß er angesichts seiner Kindheit/ Jugend so strukturiert ist.Ich weiß aus Erfahrung, daß die stark mittelschichtig-weltfremde Therapeutenschaft hier eine “ weiche ” Körpersprache sehen will und es die Entlassung dann gibt, wenn der “ Ausgänger” auch rhetorisch voll der Liebe zu seinen Eltern daherkommt.

Die neue Direktorin ist übrigens meiner Vermutung nach als karriereorientierte Person nie so rational, die Vorgehensweisen der Forensik generell zu hinterfragen, beispielsweise dahingehend, daß ein besserer Lügner als der “ Ausgänger” eine Erfüllung der Ungefährlichkeitskriterien schauspielern kann. Und natürlich auch dagingehend, daß ein “kognitives Verständnis” seiner Störung einen Sexualstraftäter noch lange nicht vom Triebdruck befreit, genausowenig wie der Urschrei der 80er…

Zur Illustration des Unterschieds zu den 80ern: die seinerzeitige Direktorin der Anstalt war extrem emotional, Satir-Kategorie-technisch vielleicht noch am ehesten als Mischung zwischen Blamer und ein wenig Distractor zu beschreiben. Sie wollte Emotionen sehen, dann schrie sie “ das finden wir ja großartig, wie Sie Sich hier eingelebt haben”( sie sprach von sich nur im Plural majestatis) , die Stimmung konnte aber auch schnell ins Aggressiv-Negative umschlagen. Gerüchteweise weinten die Sekretärinnen beim Diktat.
Noch etwas zum Punkt Psychopharmaka. In den liberalen 80ern gab es die nur für Schizophrene, einige Sexualstraftäter bekamen nur Ausgang bei Einnahme von Androcur. Als “ Persönlichkeitsgestörter” wurde man aber mit Neuroleptika nicht behelligt, zumindest nicht in “ meiner” Anstalt. Das mag heute anders sein. Der clevere Patient wird sicher auch heute versuchen, um die Einnahme herumzukommen durch sonstige “ Therapiefortschritte”. Ansonsten wird er sie nehmen, die Denkverlangsamung behindert das Lügen überhaupt nicht. Je besser er dann in der Therapie réüssiert, desto schneller kann er sie absetzen.

D) Reaktionen auf meine Thesen
Seit 2002 publiziere ich obige Erfahrungen und Analysen. Die Reaktion ist überwiegend “ beredtes Schweigen”. Das verwundert mich nicht, kritisiere ich doch die säkulare Religion Psychiatrie und die Resozialisierungsideologie. Gerade letztere ist halt wichtig, um als Gutmensch zumindest in der eigenen Wahrnehmung die deutsche Geschichte des 20.Jahrhunderts zu “ bewältigen”,da möchte man sich ungern stören lassen.
Die wenigen überhaupt Diskussionsbereiten fallen mit zwei Standardargumenten auf:
1) Die Therapeuten hätten mein Lügen von Anfang an durchschaut, mich aber im Glauben gelassen, daß ich sie austrickse. So hätten sie mein Vertrauen als Paranoiker gewonnen, um mich dann in Wirklichkeit “ verdeckt” zu therapieren.
Ist natürlich Quatsch. Wäre das so, fänden wir eine derartige Therapiestrategie zumindest gröblich in der Fachliteratur skizziert. Da findet sich aber nichts derartiges. Schlimmer: Über in wenigen Halbsätzen getätigte Anmerkungen dahingehen, daß Patienten nicht immer Freunde der Wahrheit seien, findet sich nichts Detailliertes zum Thema “ lügender Patient”. Meine Ausführungen sind das einzig Tiefgehende, was sich zu dem Thema findet. Das läßt gewisse Rückschlüsse auf das “ Niveau” der Fachleute zu.
Allenfalls vermute ich, daß ein System, das nur und ausschließlich befähigte Lügner und Schauspieler entläßt, damit auch die aussiebt, die über eine gewisse Intelligenz verfügen. Nach Studien ist Intelligenz ein rückallverhindernder Faktor, so daß hier vielleicht eine Teil-Erklärung für den unter 2) geschilderten “ Erfolg” der Forensik zu sehen ist. Es gibt aber hinreichend viele, deren Intelligenz nicht rückfallverhindernd wirkt.
Ein Beispiel: Ein Mann wird vorzeitig entlassen, weil er von einer Fachbuchautorin über den Maßregelvollzug als ungefährlich begutachtet wurde. Dann entführt er ein Mädchen in Dresden, hält es in einer Kiste gefangen.Zumindest die Gliederung des “ Fachbuchs” enthält keinen Abschnitt über das Lügenphänomen, auf das Lesen dieser “ Fachliteratur ” habe ich verzichtet. Der Begutachtete hat einen IQ im Geniebereich, hat der “ Fachfrau” vor dem Gutachten einen lieben Brief geschrieben und vermutlich ihre unreflektierten Entlaßkriterien perfekt lügend erfüllt. Das kommt dabei raus, wenn die Fachleute ein wichtiges Thema tabuisieren.

2) Die Forensik sei doch sehr erfolgreich, es gebe kaum Rückfälle, insbesondere im Vergleich zum Knast sei die Rückfallquote dramatisch niedriger. Beides ist vordergründig richtig, aber gemessen am Anspruch, den man an Forensik /Sicherungsverwahrung stellt( Erwartung der Straffreiheit) befriedigt das zumindest mich nicht. Mir ist die Forensik nicht erfolgreich genug, werden dort doch die Extremtäter verwahrt, von deren Extremheit man weiß und von denen man nie wieder eine Straftat sehen will. Und da ist das US-System , bei dem diese Tätergruppe bis zum Tod verwahrt wird und eben garantiert nie wieder rückfällig wird, für mich deutlich zufriedenstellender.
Ich schrieb vordergründig richtig, denn bei detaillierter Betrachtung ist die Forensik gar nicht so erfolgreich. Einmal werden auch von den nicht-therapierten Gefährlichen nur weniger als 50% rückfällig, das weiß man aus Studien über entsprechende Leute, die aus juristischen Gründen entlassen werden mußten trotz sehr negativer Prognose. Dann muß der Knast auch die “ Offensichtlichen” entlassen, also diejenigen, die mehr oder minder deutlich durchblicken lassen, daß sie ihre kriminelle Karriere einschlägig fortsetzen wollen. Das sind nicht gerade wenige, rechnet man die von den schlechten Knastzahlen ab,wird die Knastrückfallquote sich der der Forensik meiner Einschätzung nach annähern.
Und nicht zuletzt: laut Aussage eines bekannten Forensikers sind die Entlaßzahlen der Forensik inzwischen so gering, daß sich statistisch daraus keine seriösen Aussagen mehr ableiten lassen.
Die Forensik hat also Erfolg. Aber durch verlogene Lügenhürden, was mir überhaupt nicht gefällt. Anders als das ehrlich repressive US-System. Und sie hat nicht den Erfolg des US-Vollzugs bezüglich der dort wirklich lebenslang verwahrten Hangtäter.
Aus Gründen der Gutmenschideologie traut sich die bundesdeutsche Bevölkerung nicht, die US-Sicherheit auch hierzulande einzufordern und schwankt dann zwischen Resozialisierungsillusion und kurzzeitiger Wut, wenn doch mal “ unerklärlicherweise” jemand zum Wiederholgungsmörder wurde.

Zum Abschluß: Die Auswirkungen:einer derart verlogenen Gesellschaft können und werden dem typischen Kriminellen egal sein. Es sind einmal direkt Rückfallmorde als Preis für therapeutische Resozialisierungsträume eben in Wirklichkeit unkorrigierbarer Hangtäter. Dann aber darüber hinaus zersetzt sich eine die Lüge fördernde Gesellschaft selbst, was wir durch vielerlei Seltsamkeiten in anderen Bereichen sehen, die Inklusions-Ideologie sei nur als ein Beispiel genannt. Der Kreislauf der Verfassungen wird die sich zersetzende Demokratie jetzt als Ochlokratie an ihr Ende führen, die dann kommenden Diktaturen verheißen nicht unbedingt ein gute Lebensqualität. Mir wäre eine vernünftige, die Kultur erhaltende staatliche Ordnung lieber, wie ich es überhaupt kurios finde, daß ich mir als Krimineller über die Opfer von Rückfalltätern mehr Sorgen mache als die resozialisierungsgläubige Öffentlichkeit.

Ergänzungen August 2015
Mundus vult decipi, ergo decipiatur Sebastian Brant, Narrenschiff, 1494

A) Wie schon ausgeführt: meine Zeitgenossen wollen von meinen Überlegungen zum Maßregelvollzug nichts wissen, also richte ich meine Ausführungen vor allem an Historiker und sonstige Interessierte in der Zukunft. Ohne mich heute näher als bisher durch eine Buchpublikation geschehen zu meiner Identität zu äußern. Schließlich gibt es in einer an sich desinteressierten Gesellschaft doch immer Leute, die mittels Klage eine Meinung aus der Welt bringen wollen. Denen möchte ich es etwas schwerer machen…
Gleichzeitig möchte ich meine Texte für die Zukunft sichern, damit die Historiker überhaupt was zu lesen finden. Das Internetarchiv bietet inzwischen die Möglichkeit, gezielt einzelne Webseiten dort zu speichern, durchsuchbar ist es allerdings bis jetzt nicht. Das wird sich in ferner Zukunft sicher ändern, ist mir jetzt aber durchaus sympathisch, da ich so Texte “ getarnt“abspeichern kann, die meine Identität enthüllen.Also hier eine Übersicht für die zukünftigen Historiker, was sich im Archive so alles findet bzw. was ich in nächster Zeit abspeichern werde. Man suche auch ganz generell nach den nicks stimmviech, periklesmeier und entsprechender Varianten wie hier auf tumblr oder pinterest. Aber Achtung: ich bin’s nicht immer, auf twitter beispielsweise gibt es ” dasstimmvieh“, und das bin mal nicht ich!
1) Der gesamte Buchtext findet sich unter dem Buchtitel ( die entsprechende tumblr Seite habe ich nach der Speicherung natürlich gelöscht)
2)Ein Videointerview( auch nur kurz auf youtube zwecks Speicherung im Archiv eingestellt) mit mir durch Frank Plasberg ( Frank Plasberg 2003 Hart aber fair 05.03.2003 ) und der Teil der nachfolgenden Diskussion( ca. 15 min), der sich mit meinen Äußerungen befaßt. Zur Beruhigung der Historiker: der Rest der Sendung vor und nach diesem Ausschnitt befaßt sich null mit dem Thema Forensik und mit mir, also ist nichts Entscheidendes verlorengegangen.
Zum Video eine Anmerkung: Nach mir treten auf dieser Gefängnisarzt/ Tatortschauspieler Joe Bausch und Herr Professor Kröber, beide brilliant in der Diskreditierung meiner Aussagen. Bausch schließt zwar das jahrelange Verstellen nicht aus, betont aber meine Vermarktungs-und Gewinninteressen( der Plasberg war damals noch internettechnisch hinter dem Mond und wußte scheinbar nicht, daß es auch damals schon “ Verkaufs-ebooks” gab, das nur nebenbei). Professor Kröber bezweifelt, ob ich denn nun,nachdem ich jahrelang gelogen hätte, die Wahrheit sage oder mir nicht da im Nachhinein etwas zurechtlege.
Nö, tue ich nicht. Ich weise vielmehr auf folgendes hin: Ich komme- sicherlich narzißtisch motiviert- meiner “ demokratisch-moralischen Pflicht” nach, einen Mißstand zu publizieren.Zumindest Fachleute wie Professor Kröber, eigentlich sogar das ganze Volk, hätten nun demokratisch-moralisch die Pflicht, diesen Mißstand zu diskutieren und gegebenenfalls abzustellen. Durch, wie schon viel weiter oben ausgeführt,Umstellung des deutschen Therapievollzugs auf den US-amerikanischen Verwahrvollzug ohne Entlaßchance für Hangtäter. Die aktive Vernachlässigung dieser “ Diskurspflicht” insbesondere durch die Fachleute führt nun im Zusammenhang mit meinen Publikationen zu einer Gefahr: nämlich der, daß sich “ die Falschen” meiner Ideen bedienen. Ich halte diese Gefahr zwar wiederum nicht für sehr groß, denn wer intelligent genug ist, meine Texte zu verstehen, ist auch intelligent genug, das Forensiksystem eigenständig zu analysieren.( Eher 5 als 10% der Menschen erachte ich intellektuell fähig,meine Texte zu verstehen. Davon sind wiederum eher 5 als 10% hinreichend nonkomformistisch/ querdenkerisch unterwegs, um sie verstehen zu wollen,letzterer Anteil ist unter intelligenten Forensikinsassen sicher erhöht). Auf jeden Fall aber sehe ich für mich die Gefahr, daß man mir im Fall des Rückfalls eines “ stimmviech-Lesers” diesen Rückfall moralisch( juristisch halte ich für sehr schwierig) vorhalten wird. Allen diesen Obermoralischen sage ich schon hier: faßt Euch an die eigene Nase und vor allem wendet Euch mit Euren Vorhalten explizit an die Fachleute wie Kröber. Denn diese versagen moralisch, wenn sie aus “ selbstreferentieller Hybris”( siehe Ausführungen weiter unten)heraus meine Thesen von vornherein und bis heute desavouieren bzw. ignorieren. Ist vergleichbar einer Firma, die einen Hacker wegen Hinweis auf eine Sicherheitslücke ignoriert/ kritisiert, aber keine Anstalten macht, einen Patch für den möglichen Exploit zu entwickeln.
3) Einige Threads auf Rebellmarkt des Don Alphonso
http://rebellmarkt.blogger.de/stories/2174862/
http://rebellmarkt.blogger.de/stories/2174862/ ( das darin angesprochene Interview mit Peter Grampp ist leider nicht mehr online
http://rebellmarkt.blogger.de/stories/2166240/
http://blogs.faz.net/deus/2012/03/25/der-ungeist-der-stets-verneint-739/ ( nix zur Forensik, enthält aber meine Handreichung zur Stalking Abwehr)
4) Intensive und recht gute Diskussion zur Forensik auf psiram https://forum.psiram.com/index.php?topic=12343.0
Die allerdings auch die absolute Intoleranz breiter gesellschaftlicher Kräfte gegenüber meinen Überlegungen aufzeigt, siehe hier den zweiten Teil https://forum.psiram.com/index.php?topic=13090.0
Die Psiram Texte lassen sich nicht ohne weiteres im Archiv abspeichern, geht aber über einen Umweg. Also einfach, wenn die Suchfunktion da sein sollte, nach entsprechenden Schlagworten suchen.
B) Meine eigene Beschreibung aus Sicht der Satir-Kategorien dürfte ein Mix aus Beschwichtiger und Rationalisierer sein. Also die Idealvoraussetzung, um aus einer unterlegenen Position heraus die “Herrscher” mittels Kombination aus Einfühlungsvermögen und Analysefähigkeit zu durchschauen, die äußere Unterordnung (fast) zu genießen und mit der hinterhältigen “ getarnten” Aggression des Rationalisierers die Psychiater – qua Beruf in der Blamerrolle-auszuhebeln. Zum Glück sind viele Patienten “ Blamer”, sie werden trotz Intelligenz Schwierigkeiten mit der Unterordnungsrolle haben und somit “ im System bleiben”. In meinem Fall haben die Psychiater- typisch für in der Blamerrolle gefangene Menschen- übrigens nicht bemerkt, daß therapeutisch, wenn man denn Therapie überhaupt ernst nehmen will, eher eine Anregung zum Wechsel meiner Satir-Kategorien angezeigt gewesen wäre. Das wiederum hätte aber eine Selbstreflektion der Therapeuten verlangt, zu denen sie aus den weiter unten angeführten Gründen ( stanford prison experiment) nicht in der Lage waren und auch heute nicht sind.
Meine Kernthese:nur und ausschließlich ein Lügner kann entlassen werden aus der Forensik,die therapeutischen “ Anforderungen” und Prognosekriterien dienen als “ Lügenhürden”, um Entlassungen regulieren und gegenüber der Gesellschaft als begründet verkaufen zu können, obwohl diese Kriterien/Lügenhürden( Gefühle auf Befehl) gar nicht ehrlich erfüllbar sind . Ich kann aber einige Belege in Form anderer Forensikpatienten anführen, die sich vielleicht nicht so umfangreich zu dem Thema äußern wie ich, aber eben auch die Forensiktherapie als verlogen schildern. Des weiteren gibt es Belege historischer Art als auch psychologische Prinzipien dafür, daß durchaus intelligente Menschen insbesondere als Gruppe anfällig sind für unkritischen Glauben an einen “ Wahn”,hier den “Prognosewahn”.
Zu den anderen Forensikpatienten: Der bekannte Frank Schmökel wird in der Presse dahingehend zitiert, daß er die Therapeuten belogen habe“ Nach der Entlassung Brands schrieb Schmökel im Herbst 1995: “Die Schlechtigkeit übermannt mich wieder.” Er misstraue den Ärzten. “Hier kann ich nicht ehrlich sein, die sind es ja auch nicht.” Lügen, sagt Brand, verwirrten Schmökel. Dass er es dennoch in den folgenden Jahren selbst tat, habe zu seiner “zunehmenden Desintegration” geführt.“
http://www.dorit-kowitz.de/kriminales/die-aufhaltsamen-fluchten-des-herrn-s
Nun muß man Herrn Schmökel, verurteilt wegen diverser Sexualdelikte und Mord, nicht unbedingt für glaubwürdig halten.
Anders sieht das aber bei einem nachweislich unschuldig inhaftierten wie Horst Arnold aus
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-79973982.html
Zitat aus dem Artikel von Gisela Friedrichsen:
„Hadamar war die Krönung”, sagt Arnold und kann sich mittlerweile über seine Erlebnisse dort amüsieren. Er sei sofort negativ aufgefallen, weil er einfach kein Geständnis habe ablegen wollen. “Sechs Psychologen haben die auf mich angesetzt!” Auch einer Therapie für Sexualstraftäter widersetzte er sich. “Da war ein Psychologe, der teilte Block und Schreibzeug aus und sagte: ,Meine Herren, Sie schreiben jetzt mal einen Opferbrief und entschuldigen sich!’ Die anderen schrieben alle fleißig. Nur ich nicht. Ich sagte, ich warte, bis ein Brief mit einer Entschuldigung zu mir kommt.”
In der zweiten Therapiestunde ging es um Verhütung. “Was, bitte, hat das mit Therapie zu tun?” Arnold greift sich an den Kopf. “Der schwule Therapeut schrieb einen einfachen Satz an die Tafel. Darin waren sieben Schreibfehler. Die anderen merkten das nicht. Aber ich. So flog ich aus der Sexualtherapie raus.“Man hielt ihn mehr als 700 Tage in Hadamar fest, schob ihn von einer Therapiegruppe in die nächste. Er galt als „nicht einsichtig”, als jemand, bei dem alle Bemühungen “sinnlos” seien.
Sein Eindruck von dieser Klinik ist verheerend. Übertreibt er? Ist es die bittere Wut wegen der verlorenen Jahre? Das Wort “Therapiemätzchen” fällt. “Wer von den ,Patienten’ am besten log und scheinheilig auf Reue machte, der bekam Lockerungen. Die Pflegerinnen lesen Frauenzeitschriften, statt sich um ihre Arbeit zu kümmern. Es passiert nichts, es bringt nichts. Als ich gehört habe, dass nach Krankenhaustarif abgerechnet wird, dachte ich: Das ist ja eine schöne Geldmaschine für den Landeswohlfahrtsverband!”
Hier ist schon erstaunlich und nur durch die weiter unten erläuterten psychologischen Studien erklärbar, warum die Fachleute einen solchen Zeugen gegen ihr System völlig ignorieren.
Historisch: das ganze Mittelalter hing hinsichtlich der gesellschaftlichen Eliten dem Gottesglauben an. Kritische Geister, die wie Galileo auf Unsinnigkeiten hinwiesen, wurden zum Schweigen gebracht. Die Wissenschaft pflegte ein “ scholastisches” Vorgehen, man versuchte, die Wahrheit aus Texten vergangener Zeiten zu erschließen und lehnte Erkenntnis durch Beobachtung oder “logisches Denken” rundherhaus ab.
Also nicht anders als im Bereich der forensischen Psychiatrie heute. Man ignoriert sogar Literatur aus dem Fachbereich Psychologie wie das Buch “ Solutions” von Watzlawick aus den 60ern, in dem Gefühle als “ Spontanphänomen” beschrieben werden, deren “ Anordnung „durch einen Beziehungspartner scheitern muß und dann zu familiären Konflikten führt. Nein, man ignoriert das und konstruiert die Gefühlsfähigkeit insbesondere von Angst-Scham-und Schuldgefühlen als Therapieziel und vor allem auch als Prognosekriterium, ohne zu merken, daß wegen der Unmöglichkeit des Menschen, Gefühle auf Befehl zu haben, dieses ” Gefühlskriterium“ damit zu einer Art Lügenhürde wird. Deren Überwinden ausschließlich dem manipulativ Begabten gelingt.
Die psychologischen Prinzipien hinter dem “ Prognosewahn” erschließen sich durch einige durchaus der Fachwelt bekannte Studien, deren Ergebnisse aber konsequent ignoriert werden seitens der forensischen Fachwelt.
1) Stanford prison experiment: Belegt meines Erachtens sehr schön, wie schnell und vollkommen als “ Herrscher” über andere definierte Menschen in einen Zustand “ selbstreferentieller Hybris” verfallen , um diesen “Herrscherzustand” zu erhalten.Und sich deshalb konformistisch- auch innerlich, nicht nur nach außen “ auf Show” -einer gesellschaftlichen Vorgabe gegenüber verhalten, obwohl sie intellektuell deren Fragwürdigkeit sicher erkenne könnten. Sicher sind da wiederum andere Prinzipien in Kraft, das “ Konsistenzprinzip”( Cialdini) beispielsweise und sicherlich auch das durch das
2) Milgram Experiment eindrucksvoll belegte Autoritätsprinzip. Dieses wirkt aber nicht nur auf die Psychiater , die sich mit der “ Autorität” ihrer Wissenschaft im Rücken gegen jegliche Kritik immunisiert fühlen. Sondern vor allem auch in Richtung Normalbevölkerung, die eine Aussage eines Professor-Fachmanns für absolut richtig halten. Nicht wegen des argumentativen Gehalts, sondern wegen der das Argument vortragenden Autorität. Es gibt übrigens Studien dahingehend, daß die Autorität umso glaubwürdiger wirkt, je unsinnig-verworrender das vorgetragene Argument ist. Und genau deshalb erscheint die Psychiatrie der Bevölkerung so überzeugend. Hinzu kommt hier noch eine weitere Besonderheit, ein “ Metaprogramm” des Menschen: im Meinungsspektrum tendiert der Mensch auf unbekanntem Terrain zur Mitte, obwohl ja die extreme Meinung mal die richtige sein könnte( siehe Vortrag von Mausfeld: warum schweigen die Lämmer) Somit kann der “ Normalo” meine Extremposition nie ernsthaft als die richtige in Betracht ziehen, sondern wird im Fall des Rückfallmords Politiker lieben, die von “ Verbesserungen eines an sich richtigen Therapiesystems” reden.
3) Das Rosenhan- Experiment schließlich bezeugt ganz explizit, daß die Psychiatrie ein verlogen-unsinniges System ist. Kümmert aber bis heute keinen Psychiater und deshalb- siehe Punkt 2- auch nicht die Öffentlichkeit.
Kurz gesagt: Rosenhan zeigt die Verlogenheit und Nicht-Validität der Psychiatrie, Stanford prison den Grund, daß durchaus intelligente Menschen da als Therapeuten mitspielen und Milgram schließlich, warum die Bevölkerung das alles glaubt.
C) Forensische Psychiatrie als Durchsetzungsinstanz gesellschaftlicher Werte und Normen am Beipiel der Verleugnung oder Verharmlosung von systematischer Kindesmißhandlung und sexuellem Mißbrauch durch Eltern und Erziehungsinstitutionen
Ich behaupte ja, angeregt durch Sazsz: Psychiatrie ist eine Ersatzreligion mit allen Religionsfunktionen: Lebensmotivation durch Welterklärung( die richtige Religion verheißt Jungfrauen im Paradies,die Ersatzreligion wenigstens gutes Ficken im diesseits),Anerkennung als “ gutes Schäfchen” schon im Diesseits( Lob vom Pfarrer bzw. Lob vom Psychologen in Beichte/ Therapie), aber auch durch Angsterzeugung. Die meisten Menschen brauchen Angst, um dann in eine positive Richtung gehen zu können. Außerdem hat jede Gesellschaft eine Art “ Programm”( Dogma/ Ideologie usw), das eine jeweils anderes “ Programm” ausschließt, welches also tabuisiert werden muß. Freiheitsfreunde im Kommunismus waren also “ atypische Psychotiker” wie Emanzen im Mittelalter Hexen waren. Und bei uns denkt man über eine Psychiatrisierung von Holocaustleugnern nach bzw psychiatrisiert Frauenschläger mit “ Steuerhinterziehungswahn”. Auffällig: in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts nutzt die Psychiatrie der Inquisition vergleichbare Repressionsmittel, ab der zweiten zunehmend bis ausschließlich Mittel der Zersetzung á la Stasi. Einzelne Störer werden mehr diskreditiert denn physisch malträtiert, die Zwangsaufenthalte in der Psychiatrie( gemeint ist die Allgemeinpsychiatrie, nicht die Forensik) sind , wenn es denn überhaupt dazu kommt, sehr kurz .Aber es wirkt, schließlich ist die eigentliche Zielgruppe der Ausgrenzung ja die Normalbevölkerung. Und eigentlich geht es nicht mal um Dogmen/ Tabudurchsetzung, sondern “ nur” um Dogmenbestätigung. Und dazu funktioniert die symbolische Ausgrenzungsmethode sehr gut, sie paßt zur “ freiheitlich-netten” Demokratie. ( Die Stasi hatte übersehen, daß in einer Diktatur nur “ diktieren”, also physische Repression hilft, sonst ist der Angstfaktor nicht groß genug. Die Stasi hatte aber wiederum nur die Illusion der Kommunismusherrscher der 2. und 3. Generation exekutiert,nämlich die Illusion, daß es einen “ freiwilligen” Kommunismus gäbe. Diese Illusion ist gescheitert).
Ein Detailtabu aller Zeiten und Gesellschaftsformen: in der Familie gibt es keine wirklichen Konflikte, höchstens mal “Meinungsverschiedenheiten”. Darum soll man biblisch Vater und Mutter lieben. Und schwere Straftaten, insbesondere von Eltern zu Lasten ihrer Kinder bzw. Erziehungsinstitutionen zu Lasten der ihnen anvertrauten Kinder gibt es schon mal gar nicht.
Zur Durchsetzung und Bestätigung dieser Dogmen mußte früher die Kirche und seit dem 20.Jahrhunderts zunehmend die Psychiatrie ran. Und die erklärt seitdem, daß es sexuellen Mißbrauch von Kindern nicht gibt. Und ganz neuerdings, seit es ihn mit Odenwaldschule und Co. unübersehbar doch gibt, erklärt sie ihn zusätzlich für “ nicht so wichtig” hinsichtlich der Delinquenzentwicklung . Dasselbe gilt für systematische Kinder-und Jugendlichenmißhandlung, das “ systematische” wurde und wird durch die Psychiatrie tabuisiert, übrigens auch Mißhandlungsgewalt durch Mütter. Da wird der, der das behauptet, schnell mal eine “ schizoid-narzißtische Charakterneurose mit paranoid gefärbter Erlebnisverarbeitung”, ich weiß da ganz persönlich, wovon ich rede.
Zum Beleg hier 3 Videos:
Noch in den 80ern wird psychiatrischerseits der sexuelle Mißbrauch als Ursache für Delinquenzentwicklung geleugnet, siehe den Dokumentationsfilm über Jürgen Bartsch “ Nachruf auf eine Bestie” Minute 1:33:50 folgende. Der damalige Forensik-Guru Professor Rasch bezweifelt da den an Bartsch begangenen Mißbrauch durch einen Priester, obwohl dieser durch einen Zeugen in dem Film ja überzeugend belegt wird.
In ähnlicher Richtung argumentiert Professor Kröber in diesem Vortrag: meinem Eindruck nach hält er Angaben von Probanden zu Mißbrauch/ Mißhandlung für vielfach phantasiert, zumindest übertrieben https://www.youtube.com/watch?v=1DRRR-F0koI
Die Äußerungen von Frau Nahlah Saimeh hatte ich ja schon vorher besprochen https://www.youtube.com/watch?v=c_d_-dRcEu4
Mittels des schon angesprochenen “ Metaprogramms” , in einem Meinungsspektrum zur Mitte zu tendieren, ,sind diese psychiatrischen Aussagen geeignet, die elterliche/ institutionelle Gewalt an Kindern zumindest so weit hinreichend zu tabuisieren, daß sich die Öffentlichkeit nicht zu dolle aufregt. Und das ist wichtig, denn schließlich- ich meine das leider eher unironisch- sind Mißhandler( tendenziell sind wir das alle) wichtige Stützen der Gesellschaft. Diese würde Schaden nehmen, gäbe man den sie mittragenden Mißhandlern keine Chance, ihre Neigung getarnt wenigstens “ ein bißchen” auszuleben.
( Der Mausfeld-Vortrag ist recht interessant, deshalb hier der Link )https://www.youtube.com/watch?v=Rx5SZrOsb6M

Maßregelvollzug

Meine Schriften zum Maßregelvollzug werden- vermutlich wegen „Unsäglichkeit“-regelmäßig gelöscht, zuletzt auf tumblr.

Also lege ich hier ein neues Blog zwecks Sammlung meiner Schriften nicht nur zum Maßregelvollzug aus den letzten Jahren an.

Alle Schriften werden auf archive.org für spätere Generationen archiviert, auch der gelöschte tumblr Blog findet sich schon dort.

Zentraler Text dieses Blogs ist der gelöschte tumblr Text https://dermusterpatient.wordpress.com/2017/02/06/wie-kriminelle-ihre-therapeuten-austricksen-update/

Hier ergänze ich von Zeit zu Zeit sämtliche neuen Ausführungen zum Maßregelvollzug, die auf diesem Musterpatient-Blog als Einzelbeiträge  erscheinen werden.