Der Musterpatient im Maßregelvollzug

(Er-)Kenntnisse,Fähigkeiten und Eigenschaften des „therapeutisch erfolgreichen“Maßregelvollzugpatienten.

Haupterkenntnis: die Prognosekriterien forensischer Therapie kann nur und ausschließlich ein Lügner scheinerfüllen.

 

A) Kenntniss der Psychiatrie-und Psychotherapiegeschichte mit Schwerpunkt auf der antipsychiatrischen Theorie nach Szasz: Psychiatrie ist Religionsersatz mit den Religionsfunktionen Sicherheitsgefühl, Welterklärung, Lebensmotivation und Tabu(durch-)setzung. Zielgruppe dieser Ersatzreligion mit den genannten Funktionen ist der Normalbürger, der Patient ist religiöse Opfergruppe, an denen die therapeutischen “ Priester“ religiöse Rituale( Psychotherapien) exerzieren.

 

B) Grundfähigkeiten des Musterpatienten

-überdurchschnittlicher IQ> 115

-akademische Sozialisierung

-Alternativ: IQ> 130 , dann bedarf es keiner akademischen Grundbildung

-Querdenkerneigung( sonst nutzen beste akademische Bildung und Genie-IQ nichts)

-Emotionale Stabilität, Zähigkeit

 

C) Spezielle Fähigkeiten und Kenntnisse

– Antipsychiatrische Theorie( wg. der Wichtigkeit und Unabdingbarkeit habe ich ihr Punkt A gewidmet)

-Fähigkeit zur schulischen Textanalyse

und zur geistigen Arbeit.Hilfreich ist eine eigene “ Aktenführung“( Schmierzettel mit Stichworten reicht) zu den Persönlichkeitseigenschaften der Therapeuten und generell zur “ Therapieplanung“.

-Hilfreich auch: Kenntnis der NLP-Modelle “ Meta/Milton-Model“ und value/ equivalence Model als Techniken zur Menschenanalyse und zum Verständnis suggestiver Kommunikation.Als Foto hier meine Checkliste zur Weltbildanalyse aus den späten 80ern.

Es genügt aber auch ein nicht NLP-basiertes Kommunikationsanalysemodell, gerade die erwähnten IQ>130 Typen sind da außerordentlich kreativ und effektiv.

-Etwas Schauspieltechnik

D)  Die drei Kriterien des Therapievollzugs( gilt für Maßregelvollzug, Sozialtherapeutische Anstalt, Sicherungsverwahrung,Lebenslängliche) hergeleitet aus therapeutischer Erfahrung und den Kenntnissen und Fähigkeiten aus A) bis -C)

Nur und ausschließlich ein Lügner/Schauspieler kann die therapeutischen Kriterien 1-3 scheinerfüllen.

1)Gefühlsfähigkeit

Der Patient muß auf Suggestion des Therapeuten( Miltonmodell/Vorannahme: Können Sie spüren, wie der Schmerz über ihre Tat im Raum steht?) die gewünschten, meist negativen Gefühle( Ängste, Scham, Schuld usw.) vorführen und verbalisieren. Ein völlig unnatürliches Verhalten, die natürliche Reaktion ist Verärgerung und Abwehr. Die einzigen Menschen, die solch masochistisches Verhalten mit Freude zeigen, sind die Therapeuten selbst in ihrer Therapieausbildung. Die „Freude“resultiert bei denen daraus, daß sie diese Selbsttherapie als Initiationsritus zu Macht, Anerkennung und Geld erleben und sich so ein erhebendes Ausgleichsgefühl schaffen, sie somit die negativen Gefühle gar nicht wirklich erleben. Der Normalo kann diese Gefühle nur durch Täuschung scheinerfüllen. Eine grundsätzliche Kenntnis der Schauspielertechniken hilft hier weiter, manche, insbesondere Frauen, sind hier Naturtalente.

Gefühlsfähigkeit ist das Hauptkriterium für die Entlassung. Hier helfen die obengenannten NLP-Techniken, eine Tiefenanalyse des jeweiligen Therapeutenweltbilds zu erstellen.

2)Tatbegehungsmuster

Erfahrungsgemäß ist selbst bei diesem vordergründig eher rationalen Prognose/ Therapiekriterium die Lüge nötig. Denn regelmäßig erstellen die Therapeuten sehr krude Thesen über Tatursachen, die mit der Realität nichts zu tun haben. Sexuelle Hangtäter mutieren da schnell zu reinen Alkoholikern und umgekehrt. Der Musterpatient redet auch hier den Fachleuten nach dem Munde. Ein Beispiel aus meiner Zeit:

Therapeut: Haben Sie einen Hauptschulabschluss? Ich. Ja, der ist im Abitur inkludiert.

Therapeut: Nein, wenn Sie keinen Hauptschuldabschluß gemacht haben,haben Sie gar keinen Schulabschluß. Sie müssen einen Hauptschulabschluss machen.Sonst werden Sie rückfällig.

Meine Entlassung kam dazwischen( die Chefin legte auf Bildung scheinbar weniger Wert als ihr Therapeut), sonst hätte ich mich mit Begeisterung am Hauptschulabschluss versucht. Schon damals war ich völlig schmerzbefreit…

 

 

3)Gemeinschaftsfähigkeit

Die Therapeuten wollen hier wiederum etwas völlig unnatürliches : den Patienten, der voller Begeisterung ist, die in der Schockelantengemeinschaft zwangsläufig auftretenden Aggressionen erleben und konfliktbewältigen zu dürfen.

 

Anmerkung: es gibt zwei Methoden, Menschen zu manipulieren:

1)Verkäufer verändern die Entscheidungskriterien ihrer “ Opfer“.Diese Methode wird hier nicht dargestellt.

2) Mitspieler/“Politiker“ scheinerfüllen die Entscheidungskriterien,lügen also zwecks Entlassung.

Gegen den “ Verkäufer“ wappnen sich die forensischen Therapeuten heute durch Supervision.Diese Methode funktioniert deshalb heute nicht mehr.Diese Verkäufer-Methode der Veränderung der therapeutischen Entscheidungskriterien durch emotionale Manipulation( häufig aber nicht ausschließlich durch die  sexuelle(platonische) Verführung der Therapeutin) ist die einzige Manipulationsmethode, mit der sich die Therapeutenschaft reflektierend auseinandersetzt und mit Supervision und prognoseberatender gegenseitiger Kontrolle ein recht gutes Abwehrmittel gefunden hat.

Den “ Politiker“ dagegen erkennen die Therapeuten gar nicht, der Durchschnitts-IQ der in der Forensik arbeitenden Therapeuten ist nicht allzu hoch, die therapeutische Ideologie besorgt den Rest.Der Denkfehler der Therapeuten liegt hier in der Ignoranz gegenüber der Täuschungsfähigkeit des Patienten, diese Ignoranz resultiert natürlich aus der der ganzen Psychiatrie schon traditionell zugrundeliegenden Entwertung der Patienten als vollwertige Menschen.

Der perfekte Lügner fällt gar nicht als solcher auf. Wesentlicher Punkt einer erfolgreichen Lüge ist das Zuschneidern selbiger auf die Wertewelt des zu Belügenden.
Da jeder Forensik-Mitarbeiter Entlaßkriterien verinnerlicht hat, gilt es, diese im Rahmen einer “ value/value equivalence Analyse“ herauszufinden und verhaltensmäßig zu erfüllen. Die “ Wertworte“ der verschiedenen Behandler sind dabei oft gleich, schließlich beten sie ausbildungsbedingt die gleichen Therapieideologien an. Die “ equivalences“, also die sinnesspezifischen Assoziationen dagegen unterscheiden sich durchaus. Für den einen ist “ Gemeinschaftsfähigkeit“ ruhiges Mitlaufen( Ossis), für den West-68-er Therapeuten ist der Konfliktthematisierer( wenn es denn die von den Therapeuten „gewünschten“Themen sind) der Gemeinschaftsfähigkeitsking. Ein “ Metaprogramm“( NLP), nämlich das convincer filter in spezieller Kombination, teilen alle Therapeuten: sie wollen das ihren Kriterien entsprechende Verhalten sowohl vielfach wiederholt als auch über einen längeren Zeitraum erleben.
Wie will ein dummer Therapeut, IQ-technisch unfähig die eigene Methodik zu reflektieren,den “ Mitspieler“ erkennen,  wenn dieser Musterpatient den eigenen, vielfach eben gar nicht bewußt reflektierten Details des “ Entlaßideals“ entspricht?

Hinzu kommt: würde die Therapeutenschaft die Mitspieler-Methode reflektieren, müßte sie redlicherweise die Tätertherapie an den Nagel hängen. Denn einmal müßte sie erkennen, daß die oben genannten Prognosekrieterien nur von einem Lügner scheinzuerfüllen ist, ein sich natürlich verhaltender auch noch so gesunder Normalmensch immer daran scheitern würde. Denn die Liebe zum “ Zwangsgefühl“ und zur “ Zwangsgemeinschaft“ ist eben nicht natürlich.

Und zum zweiten würde sie erkennen, daß es keine wirklich wirksamen Prognosekriterien gibt. Die von mir “ Lügenhürden“ genannten Kriterien Gefühlsfähigkeit, Tatbegehungsmuster und Gemeinschaftsfähigkeit wirken ja nur indirekt prognostisch. Nur wenige Patienten sind intelligent und gebildet genug zur oben geschilderten Therapeutenanalyse, nur diese wenigen werden heute noch entlassen. Intelligenz ist anerkannterweise ein rückfallpräventiver Faktor,die zum Lügen erforderliche emotionale Flexibilität vermutlich auch. Das erklärt die therapeutischen “ Erfolge“, aber eben auch die “ unerklärlichen Rückfälle“.

Es gibt überhaupt nur eine Publikation, die sich mit dem mitspielerhaften Lügen( sie treffen nicht meine Unterscheidung zwischen Verkäufer und Mitspieler, implizit ist in ihrem Text aber letzterer zu erkennen) des Patienten auseinandersetzt: „Anpassungsleistung und Täuschung in der forensischen Therapie“von Bernd Borchard und Annika Gnoth, publiziert in der Mai-Ausgabe 2016 der Fachzeitung “ Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie“.

Sie unterscheiden dort-ich drück das hier in meinen Worten aus- zwischen dem eigentlich therapiewilligen Patienten, der nur ein wenig Zeit und Motivation zur “ Anpassungsleistung“( damit meinen die einen ehrlichen Patienten)braucht. Und dem explizit täuschenden Psychopathen, dem nur per “ gut evaluierten Instrumenten“ wie der Psychopathy-Checklist revised nach Hare beizukommen sei. Was die intellektuell nicht kapieren: zuallererst einmal sind sie selbst, also die Therapeuten, “ Psychopathen“ dahingehend, daß sie verlogenerweise vom Patienten Verhalten erwarten, das selbst der Gesündeste nicht erfüllen kann: Gefühle auf Befehl, siehe oben.

Damit zwingen sie jeden Patienten, der der Analyse der forensischen Therapie intellektuell gewachsen ist, sich ebenfalls “ psychopathisch“ zu verhalten. Und das fällt natürlich besonders denen leicht, die eh schon funktionale Psychopathen sind.

Frau Gnoth ist laut Internet auch Fotres-Trainerin. Fotres ist eine Art überdimensionale, computergestützte Psychopathiecheckliste. Den Musterpatienten stört die Anwendung derartiger Tests überhaupt nicht, denn sie sind ja nur eine Denkhilfe für den Therapeuten, systematisieren, was der frühere Psychiater mit “ klinischem Blick“ ein wenig mehr intuitiv entschied. Die Kriterien des Fotres-Therapeuten enthüllen sich mit den oben geschilderten Weltbildanalysemethoden aber genau so explizit wie beim intuitiven Kliniker.

Wer von den Therapeuten das Therapiespiel durchschaut( selten, gibt es aber), kündigt entweder rasch. Oder bleibt, weil er/sie eine kleine Nebenagenda hat: meist der sexuelle Mißbrauch von Gefangenen. Kann über Jahrzehnte problemlos laufen, zumal die platonische Variante nicht nachweisbar ist.

Dies ist eine Ergänzung zu Wie Kriminelle ihre Therapeuten austricksen Update

Dort gibt es näheres zu den hier nur anskizzierten Analyse/ Manipulationsmethoden.Deren Darstellung ich als Warnung der Bevölkerung vor naiver Gläubigkeit an die Tätertherapie verstanden wissen möchte.Mein Ideal ist der USA-Strafvollzug,Todesstrafe und Ewigkeitshaft verhindern den Rückfall mit absoluter Sicherheit.Leider hört man nicht auf mich.

 

 

 

 

 

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